Hollerküchle
Zutaten für 4 Portionen
| 12 | Stk | Holunderdolden (frisch gepflückt) |
|---|---|---|
| 250 | ml | Pflanzenöl (Sonnenblumen- oder Maiskeimöl) |
| 1 | EL | Staubzucker (zum Bestreuen) |
Zutaten für den Backteig
| 2 | Stk | Eier (Größe M) |
|---|---|---|
| 150 | g | Weizenvollkornmehl (oder Weizenmehl universal) |
| 220 | ml | Milch |
| 1 | Prise | Salz |
| 50 | ml | Mineralwasser |
| 1 | EL | Honig |
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
25 min. Gesamtzeit 25 min. Zubereitungszeit
Zubereitung
- Für die Hollerküchle (=gebackene Holunderblüten) zuerst die Holunderblüten vorsichtig ausschütteln, damit kleine Insekten entfernt werden. Nicht waschen, damit das Aroma erhalten bleibt.
- Für den Backteig zuerst die Eier trennen, dann Mehl, Salz, Eigelb, Milch, Mineralwasser und Honig zu einem glatten Teig verrühren und für rund 15 Minuten ruhen lassen.
- In der Zwischenzeit das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen und nach der Ruhezeit, mit einem Schneebesen, vorsichtig unter den Backteig heben.
- Nun reichlich Öl in einem Topf oder in einer Fritteuse erhitzen (ca. 170 Grad), die Holunderblüten am Stiel anfassen, in den Teig tauchen und abtropfen lassen.
- Sofort mit dem Stiel nach oben ins heiße Fett geben und etwa 2 Minuten schwimmend goldgelb ausbacken.
- Die fertig gebackenen Hollerküchle auf Küchenpapier abtropfen lassen, die Stiele nach Wunsch entfernen, mit Staubzucker bestreuen und warm servieren.
Tipps zum Rezept
Besonders gut schmecken Hollerküchle mit Vanillesauce, Apfelmus oder frischen Beeren.
Der richtige Erntezeitpunkt für die Holunderblüten spielt eine wichtige Rolle, denn die Dolden sollten vollständig aufgeblüht, trocken aber noch frisch und aromatisch sein.
Die frisch gepflückten Dolden möglichst noch am selben Tag verarbeiten, da sie dann ihr volles Aroma entfalten. Die Blüten nur vorsichtig ausschütteln und nicht waschen, damit der wertvolle Blütenstaub erhalten bleibt.
Das Ausbacken der Dolden in heißem Fett erfordert etwas Fingerspitzengefühl, da die Blüten empfindlich sind und schnell verbrennen können.
Eine weitere Variante den Teig mit Bier, zuzubereiten - das verleiht dem Hollerküchle eine luftige, knusprige Textur.
User Kommentare
Bald kommt sie wieder die tolle Hollerzeit - nicht nur die Küchlein (wie sie Oma schon immer macht) sondern auch der leckere Sirup und Saft!
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Das ist ein typisches Gericht, das es früher bei Oma gegeben hat. Es weckt bei mir auf jeden Fall Kindheitserinnerungen. Mit Honig kenne ich es nicht. Am Ende kommt Staubzucker drauf.
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Ja ,die schmecken einfach lecker.Bei uns nennt man sie Hollerstrauben,welche wir sehr gerne essen,wenn sie gerade blühen.Das ist ein gutes Rezept.Mit honig haben wir es noch nicht versucht,muss lecker schmecken.
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Genau, in Österreich heißen sie Hollerstrauben und ich mache sie auch einmal in der Saison. Allerdings kommt bei meinem Teig weder Honig noch Zucker. Mit Staubzucker werden sie je nach Geschmack bestreut.
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Anstatt der Milch verwende ich spritziges Mineralwasser oder Sodawasser , das macht den Backteig flaumiger.
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Das ist eine gute Idee, ich erinnere mich, dass meine Mutter diesen Backteig oft mit Mineralwasser zubereitet hat. Danke für den Tipp
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Ein sehr altes Rezept, jedoch noch immer im Trend der Zeit. Hollunder ist sehr gesund. Sollte zu dieser Jahreszeit auf keinen Speiseplan fehlen.
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Bin mir nicht sicher, ob bei dieser Zubereitungsart noch viel Gesundes übrigbleibt. Aber schmecken tuts auf jeden Fall.
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Da gebe ich dir vollkommen recht. Denke aber, dass es auch nicht schaden kann, dieses alte Rezept in der kurzen Saison zuzubereiten. Kenne das Rezept nur mit ganzen Eiern.
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Da freut man sich doch schon wieder auf den Frühling! Wir süßen den Teig für die Hollerkiachal nicht, nur hinterher kommt etwas Staubzucker darauf
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Die muß ich selbst mal machen, ich bekam sie das letzte Mal als Kind. Die hatten wunderbar geschmeckt. Ich werde auch mal probieren, die Blüten in einen Teig für das Waffeleisen zu geben und damit backen.
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Einmal im Jahr werden diese Hollerküchlein gemacht. Aber nicht mit Honig. Öfters müssen wir sie nicht haben.
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Ach, die habe ich schon lange nicht gegessen, haben mir als kind aber immer sehr gut geschmeckt und ich habe sie geliebt.
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Jetzt ist sie endlich wieder da, die Hollerzeit. Werde wieder so gute Hollerküchle backen, freue mich schon sehr darauf.
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