Roastbeef selber machen

Ein wunderbar zart gebratenes Roastbeef ganz einfach selber zubereiten, mit diesem Rezept.

Roastbeef selber machen Foto Bitprojects

Bewertung: Ø 4,5 (643 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

800 g Roastbeef (Rumpsteak)
1 Prise Salz (grob)
1 Prise Pfeffer (schwarz, aus der Mühle)
1 Schuss Öl (oder Butterschmalz)

Zeit

70 min. Gesamtzeit 15 min. Zubereitungszeit 55 min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

  1. Für das Roastbeef zuerst das Stück Fleisch rund eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, unter fließend, kaltem Wasser waschen und mit einem Küchentuch gut trocken tupfen. Von Haut und Sehnen befreien. Die obere Fettschicht rautenförmig einschneiden.
  2. Das Fleisch großzügig salzen, pfeffern und gut damit einreiben.
  3. Das Öl (oder Butterschmalz) in einer beschichteten Pfanne heiß werden lassen und das Fleisch im Ganzen auf jeder Seite für 2-3 Minuten scharf anbraten.
  4. Danach das Fleisch auf einen Backofenrost legen, in den Backofen schieben, darunter ein Backblech einschieben und im vorgeheiztem Backofen bei rund 120 Grad (Ober-Unterhitze) für rund 60-90 Minuten (je nach Fleischdicke) garen.
  5. Je nachdem wie man das Fleisch mag, sollte die Fleisch-Kerntemperatur für rare zwischen 45-55°C und für medium zwischen 55-60°C liegen - Thermometer verwenden.
  6. Anschließend das Roastbeef aus dem Ofen nehmen, in Alufolie wickeln und für 10-15 Minuten ruhen lassen, damit sich der Saft verteilt.
  7. Zum Schluss das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und servieren.

Video zum Rezept

Tipps zum Rezept

Das Roastbeef oder Rumpsteak (Zwischenrippenstück), ist ein Teilstück des Hinterviertels vom Rind. Anatomisch betrachtet handelt es sich dabei um den Lendenabschnitt des Musculus erector spinae.

Kalt aufgeschnitten und mit frischen Kren oder marinierten Blattsalaten angerichtet ist das Roastbeef eine besonders köstliche Vorspeise.

Besonders gut schmeckt eine selbstgemachte Sauce Tartare zum dünn geschnittenen Rindfleisch.

Nährwert pro Portion

kcal
354
Fett
20,57 g
Eiweiß
40,03 g
Kohlenhydrate
2,13 g
Detaillierte Nährwertinfos

Wein & Getränketipp

Die Auswahl des passenden Weins hängt von der Zubereitung (z. B. rosa gebraten, mit Kräutern oder würziger Sauce) und den Beilagen ab. Kräftige, ausgewogene Rotweine wie zum Beispiel Blaufränkisch aus dem Burgenland, ein fruchtiger Zweigelt Reserve oder ein erdiger St. Laurent sind die klassische Wahl für Roastbeef.

Auch ein klassischer Bordeaux aus dem Médoc oder Saint-Émilion, ein Pinot Noir aus dem Burgund oder ein australischer Shiraz passen gut zu diesem Gericht.

Kräftige Weißweine (z.b. Chardonnay oder trockener Riesling) können eine interessante Alternative sein, besonders bei leichteren Beilagen.

ÄHNLICHE REZEPTE

Rindsschnitzel mit Karotten und Zwiebeln

RINDSSCHNITZEL MIT KAROTTEN UND ZWIEBELN

Wer Rindsschnitzel mit Karotten und Zwiebeln schon mal probiert hat, wird begeistert sein. Ein Rezept zum Verlieben.

Gefüllte Rindsrouladen in Rotweinsauce

GEFÜLLTE RINDSROULADEN IN ROTWEINSAUCE

Die gefüllten Rindsrouladen in Rotweinsauce ergeben ein herzhaftes, festliches Gericht. Dieses Rezept für Rinderrouladen ist schnell zubereitet.

Filet Wellington

FILET WELLINGTON

Das Filet Wellington wird aus zartem, gewürztem Rinderfilet zubereitet. Zusätzlich wird das Rezept mit Pilzen verfeinert.

Geschmorter Zwiebelrostbraten

GESCHMORTER ZWIEBELROSTBRATEN

Ein köstlicher geschmorter Zwiebelrostbraten ist mit diesem Rezept einfach gemacht. Die Zwiebel verfeinern dieses köstliche Gericht exzellent.

Saftiges Beiried

SAFTIGES BEIRIED

Saftiges Beiried ist ein klassisch wienerisches Rezept und geht ganz einfach. Ein tolles Gericht für das Familienessen.

Rindsschnitzel in Rotweinsauce

RINDSSCHNITZEL IN ROTWEINSAUCE

Ein exquisites Rezept sind Rindsschnitzel in Rotweinsauce. Ihre Gäste werden begeistert sein, den durch den Wein wird das Gericht vorzüglich.

User Kommentare

puersti

Kann mich den Kommentaren von Katerchen und Mecky nur anschließen. Fleisch niemals waschen und anstelle von Alufolie zwei Teller bzw. Schüssel verwenden.

Auf Kommentar antworten

Gelöschter User

Dieser Beitrag wurde vom Administrator gelöscht!

Auf Kommentar antworten

Katerchen

Das „Fleisch waschen“ kommt noch aus der Zeit wo die Menschen selbst geschlachtet oder große Fleischteile samt Knochen zerlegt haben. Da war das Waschen sinnvoll um die Knochensplitter zu entfernen.

Auf Kommentar antworten

Katerchen

Ich verwende dabei ein Fleischthermometer, um das Fleisch „punktgenau“ zu erwischen. In Alufolie wickle ich es nicht sondern kommt in eine Schüssel und wird mit einem Teller abgedeckt.

Auf Kommentar antworten

ÄHNLICHE REZEPTE

NEUESTE FORENBEITRÄGE

Tag des Bunsenbrenners

am 31.03.2026 07:43 von Paradeis

Tag des Eiffelturms

am 31.03.2026 07:28 von Silviatempelmayr

Tag der Kartoffeln

am 31.03.2026 07:26 von Silviatempelmayr