Roastbeef selber machen
Zutaten für 4 Portionen
| 800 | g | Roastbeef (Rumpsteak) |
|---|---|---|
| 1 | Prise | Salz (grob) |
| 1 | Prise | Pfeffer (schwarz, aus der Mühle) |
| 1 | Schuss | Öl (oder Butterschmalz) |
Kategorien
Zeit
70 min. Gesamtzeit 15 min. Zubereitungszeit 55 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für das Roastbeef zuerst das Stück Fleisch rund eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, unter fließend, kaltem Wasser waschen und mit einem Küchentuch gut trocken tupfen. Von Haut und Sehnen befreien. Die obere Fettschicht rautenförmig einschneiden.
- Das Fleisch großzügig salzen, pfeffern und gut damit einreiben.
- Das Öl (oder Butterschmalz) in einer beschichteten Pfanne heiß werden lassen und das Fleisch im Ganzen auf jeder Seite für 2-3 Minuten scharf anbraten.
- Danach das Fleisch auf einen Backofenrost legen, in den Backofen schieben, darunter ein Backblech einschieben und im vorgeheiztem Backofen bei rund 120 Grad (Ober-Unterhitze) für rund 60-90 Minuten (je nach Fleischdicke) garen.
- Je nachdem wie man das Fleisch mag, sollte die Fleisch-Kerntemperatur für rare zwischen 45-55°C und für medium zwischen 55-60°C liegen - Thermometer verwenden.
- Anschließend das Roastbeef aus dem Ofen nehmen, in Alufolie wickeln und für 10-15 Minuten ruhen lassen, damit sich der Saft verteilt.
- Zum Schluss das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und servieren.
Video zum Rezept
Tipps zum Rezept
Das Roastbeef oder Rumpsteak (Zwischenrippenstück), ist ein Teilstück des Hinterviertels vom Rind. Anatomisch betrachtet handelt es sich dabei um den Lendenabschnitt des Musculus erector spinae.
Kalt aufgeschnitten und mit frischen Kren oder marinierten Blattsalaten angerichtet ist das Roastbeef eine besonders köstliche Vorspeise.
Besonders gut schmeckt eine selbstgemachte Sauce Tartare zum dünn geschnittenen Rindfleisch.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Die Auswahl des passenden Weins hängt von der Zubereitung (z. B. rosa gebraten, mit Kräutern oder würziger Sauce) und den Beilagen ab. Kräftige, ausgewogene Rotweine wie zum Beispiel Blaufränkisch aus dem Burgenland, ein fruchtiger Zweigelt Reserve oder ein erdiger St. Laurent sind die klassische Wahl für Roastbeef.
Auch ein klassischer Bordeaux aus dem Médoc oder Saint-Émilion, ein Pinot Noir aus dem Burgund oder ein australischer Shiraz passen gut zu diesem Gericht.
Kräftige Weißweine (z.b. Chardonnay oder trockener Riesling) können eine interessante Alternative sein, besonders bei leichteren Beilagen.
User Kommentare
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Das „Fleisch waschen“ kommt noch aus der Zeit wo die Menschen selbst geschlachtet oder große Fleischteile samt Knochen zerlegt haben. Da war das Waschen sinnvoll um die Knochensplitter zu entfernen.
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Ich verwende dabei ein Fleischthermometer, um das Fleisch „punktgenau“ zu erwischen. In Alufolie wickle ich es nicht sondern kommt in eine Schüssel und wird mit einem Teller abgedeckt.
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Kann mich den Kommentaren von Katerchen und Mecky nur anschließen. Fleisch niemals waschen und anstelle von Alufolie zwei Teller bzw. Schüssel verwenden.
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