Bauernkrapfen

Die ganze Familie wird von den köstlichen Bauernkrapfen begeistert sein. Dieses Rezept ist ein absolutes Muss zum Ausprobieren.

Bauernkrapfen Foto KI / GuteKueche.at

Bewertung: Ø 4,5 (2.086 Stimmen)

Zutaten für 16 Stücke

Zutaten für den Germteig

1 Wf Germ (frisch, 42g)
280 ml Milch (lauwarm)
1 Schuss Rum
70 g Butter (in Stücke geschnitten)
600 g Weizenmehl (glatt, Type 480)
3 Stk Eier (Größe M)
1 Stk Eidotter (Größe M)
1 TL Salz
50 g Feinkristallzucker

Zutaten außerdem

500 g Frittierfett (zum Ausbacken, oder Butterschmalz)
50 g Staubzucker (zum Bestreuen)

Benötigte Küchenutensilien

Schüssel Küchentuch Küchenpapier

Zeit

75 min. Gesamtzeit 25 min. Zubereitungszeit 50 min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

  1. Für die Bauernkrapfen zuerst den frischen Germ in die lauwarme Milch bröseln, auflösen lassen und einen Schuss Rum hinzufügen.
  2. Danach die Butter mit dem Mehl zwischen den Fingern zerreiben, sodass keine Mehlklumpen entstehen (=abbröseln).
  3. Nun das Butter-Mehl-Gemisch in einer Rührschüssel mit dem aufgelösten Germ, Eier, Eidotter, Zucker und Salz in einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einem glatten, weichen Germteig verkneten.
  4. Den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (maximal 30 Grad) für rund 40 Minuten gehen lassen.
  5. Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, nochmals gut durchkneten und kleine Kugeln (ca. 3-4 cm Durchmesser) formen. Diese erneut abgedeckt für mindestens 20 Minuten ruhen lassen.
  6. Anschließend die Teigkugeln mit der Hand flach drücken und in der Mitte mit beiden Daumen eindrücken und den Rand vorsichtig ein wenig auseinanderziehen.
  7. Nun die Krapfen im heißen Fett (ca. 170 Grad) schwimmend (zuerst die Seite mit der dünnen Mitte nach unten) auf beiden Seiten jeweils 1-2 Minuten goldbraun ausbacken.
  8. Zum Schluss die fertig frittierten Bauernkrapfen mit einer Schöpfkelle aus dem heißen Fett nehmen, gut abtropfen, auf Küchenpapier abkühlen und mit Staubzucker bestreut servieren.

Tipps zum Rezept

Nicht zu viele Krapfen auf einmal ausbacken. Sonst fällt die Temperatur ab und sie saugen zu viel Fett auf.

Die Bauernkrapfen können zusätzlich klassisch mit Marillenmarmelade oder Vanillecreme gefüllt werden. Einfach mit einer Spritztülle nach dem Frittieren in die mittlere Mulde einfüllen.

Nährwert pro Stück

kcal
494
Fett
35,82 g
Eiweiß
6,54 g
Kohlenhydrate
35,49 g
Detaillierte Nährwertinfos

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User Kommentare

Katerchen

Sie heißen auch „Knieküchle“. Sie tragen ihren Namen, weil angeblich die fränkischen Bäckerinnen den Teig über dem Knie so auszogen, dass er in der Mitte so dünn ist, dass man einen Liebesbrief durch sie hindurch lesen kann. 😁

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Kanguruh1

Meine Schwiegermutter hat immer Bauernkrapfen für uns gemacht, sie waren einfach köstlich! Am besten schmecken sie mit selbstgemachter Marillenmarmelade.

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Katerchen

Um eine Vertiefung in der Mitte zu bekommen ziehe ich den Teig von der Mitte her aus bis er dünn ist und ein dicker Rand entsteht.

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puersti

Wozu muss die Milch unter ständigen Rühren erwärmt werden, da ergibt für mich keinen Sinn. Allerdings darf sie wegen der Germ nicht zu warm sein.

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Katerchen

Solche Bauernkrapfen werden traditionell immer auf Kirchweihen angeboten. Mit Staubzucker bestreut sind sie eine Köstlichkeit.

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Pesu07

Ich mache sie nicht mehr selber, genieße sie oft Mal mit Marillenmarmelade und Staubzucker auf diversen Festl oder Märkten.

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Jasmin4you

Bis jetzt habe ich mich an so was noch nicht ran getraut. Aber ich werde es dennoch mal versuchen. Das Rezept ist einfach zu verlockend.

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Maarja

Die Bauernkrapfen mag ich fast noch lieber als die gefüllten. Bei uns heißen sie Auszogne. Oder Schmalznudeln

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jowi59

In die Mitte der Krapfen kommt bei uns immer ein Löffel Preiselbeer- oder Ribislmarmelade. Süss und Herb, passt ganz gut zusammen.

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Katerchen

Frisch schmecken die Bauernkrapfen immer gut, das Innere muss hauchdünn sein. Ich werde die mal mit Buchweizenmehl probieren.

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Limone

Ich mache die Bauernkrapfen mit glattem Dinkelmehl. Statt Butter nehme ich Rapsöl. Ich geben Marillenmarmelade in die Mitte.

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Maarja

Ich mische meistens Öl und Butter. Das hat den Vorteil, dass das Fett nicht so schnell braun wird und man hat doch den Butter-Geschmack

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