Roggenvollkornbrot

Dieses Vollkornbrot überzeugt mit feiner Würze und ausgewogenem Aroma, herzhaft, harmonisch und wunderbar bodenständig. Perfekt zu Aufstrichen, Wurst oder Käse.

Roggenvollkornbrot Eine kompakte Kruste gelingt mit diesem tollen Roggenvollkornbrot Rezept. (Foto by: haeferlguckerin.at)

Ein Roggenvollkornbrot mit einem kleinen, feinen Twist: Bier sorgt hier für eine besonders aromatische Note. Vom typischen Biergeschmack ist jedoch kaum etwas zu merken, vielmehr rundet es das Brot dezent ab.

Als Mehl kommt hierfür vollwertiges Roggenmehl zum Einsatz, das dem Brot seinen kräftigen Charakter und eine wunderbar saftige Kruste schenkt.

Das Geheimnis dieses Brotes liegt vor allem in der Zeit: Bereits am Vortag wird der Teig angesetzt, damit er in aller Ruhe reifen kann. Auch wenn das Rezept zunächst etwas aufwendig wirkt, ist die Zubereitung überraschend einfach.

Der Teig ist schnell gemacht, braucht danach aber vor allem eines: Geduld! Ganz nach dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ entfaltet sich so nach und nach das volle Aroma.

Roggenvollkornbrot

Zutaten für 1 Kastenbrot

Schwierigkeitsgrad: leicht, 60 Minuten Zubereitungszeit und 20 Stunden Ruhezeit

Für das Brot

  • 400 g Vollkorn Roggenmehl
  • 1 Pkg Trockengerm (7 g)
  • 1 1/2 TL Meersalz
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 150 ml Wasser (lauwarm)
  • 200 ml Bier
  • 1 EL Weißweinessig

weitere Zutaten

  • Vollkorn Roggenmehl für die Arbeitsfläche
  • 2 TL Rapsöl für die Schüssel
  • 1EL Weizengrieß für die Kastenform

Zubereitung

Roggenvollkornbrot Mit perfektem Ofentrieb gelingt ein herrlich knuspriges Roggenbrot. (Foto by: haeferlguckerin.at)

  1. Mit der Zubereitung des Brotes bereits am Vortag beginnen. Für den Brotteig das Mehl, Trockengerm, Salz sowie die Sonnenblumenkerne in einer Rührschüssel vermischen. 
  2. Das lauwarme Wasser, das Bier sowie den Essig hinzufügen und mit einem Kochlöffel alles gut verrühren, bis das Mehl gut vermengt ist. Die Schüssel mit einer Frischhaltefolie und einem Baumwolltuch zudecken und bei Zimmertemperatur zwischen 16 und 18 Stunden gehen lassen
  3. Am nächsten Tag den relativ weichen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen einige Male von links und rechts, oben und unten den Teig einschlagen und dabei etwas Mehl einarbeiten, bis der Teig etwas fester wird. 
  4. Nun die Teigschüssel mit Rapsöl einreiben, den Teig hineinlegen, wieder zudecken und weitere 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.  
  5. Das Backrohr auf 240°C, Ober- und Unterhitze vorheizen und dabei bereits die leere Brotbackform ins Backrohr auf die unterste Schiene auf den Gitterrost zum Aufheizen stellen
  6. Ist das Backrohr vorgeheizt, den Grieß auf den Boden der Backform streuen und den Teig in die warme Form geben. Die Kastenform nun mit Alufolie zugedeckt in das Backrohr schieben und 30 Minuten backen. Im Anschluss die Folie entfernen und weitere 10 bis 15 Minuten fertig backen, bis die Kruste aufspringt, schön knusprig und schön braun ist.
  7. Das Brot aus der Form stürzen und auskühlen lassen.

Tipp

Roggenteige sollten eher weich und klebrig sein. Zu fester Teig führt zu trockenem und dichtem Brot. Daher beim Mehl einarbeiten acht geben, dass der Teig nicht zu fest wird.

Längere Gehzeiten verbessern Aroma, Textur und Verträglichkeit. Geduld wirkt sich deutlich auf die Qualität aus.

Eine hohe Starttemperatur (ca. 240 °C) fördert den Ofentrieb und eine kräftige Krustenbildung. Danach Temperatur reduzieren.

Frisch gebackenes Roggenvollkornbrot sollte mehrere Stunden ruhen, bevor es angeschnitten wird. Dadurch stabilisiert sich die Krume und das Aroma entfaltet sich besser.

Eine hitzefeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen, sorgt für mehr Dampf während des Backvorgangs, es entsteht ein knuspriges Brot.

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Über mich

Meine Leidenschaft ist es zu kochen, daher stelle ich auch für Familie und Freunde regelmäßig meine Küche auf den Kopf. Wert lege ich dabei besonders auf regionale und saisonale Zutaten. Neugierig, experimentierfreudig und genussorientiert sind Eigenschaften, die mich in der Küche am treffendsten beschreiben. Gaumenfreunde finden auf meinem Kochblog www.haeferlguckerin.at Köstlichkeiten zum Nachkochen.

 


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