Maiwipferllikör

Ein Maiwipferllikör aus frischen Maiwiperln wird im Frühling aus den frischen Trieben der Tanne oder Fichte angesetzt. Das Rezept aus dem Wald.

Maiwipferllikör Foto MadeleineSteinbach / Depositphoto.com

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Zutaten

200 g Maiwipferl (Tanne oder/und Fichte)
1 l Korn (Wodka oder klaren Schnaps)
100 g Zucker (braun)
50 g Zucker (weiß)
160 ml Wasser

Zubereitung

  1. Die frisch gesammelten Maiwipferl trocken abschütteln, in ein sauberes, großes Schraubglas und mit Korn aufgießen.
  2. Den braunen Zucker dazugeben, mit einem Kochlöffelstiel umrühren und für ca. 6-8 Wochen an einem hellen, warmen Ort, verschlossen, stehen lassen.
  3. Dann in einen Topf über ein Mulltuch oder feines Sieb abseihen, einmal kurz in einem Topf auf 70-80 Grad erhitzen (nicht kochen) lassen.
  4. Danach den Topf von der Kochplatte nehmen, den weißen Zucker und das Wasser dazugeben und für ca. 3-4 Minuten ziehen lassen.
  5. Anschließend den heißen Maiwipferllikör in sterile Flaschen füllen, verschließen und noch 3 Monate bis zur Verwendung reifen lassen.

Tipps zum Rezept

Die Wipferl an einem trockenen Tag sammeln. Dabei nur die zarten, hellgrünen Spitzen verwenden.

Nicht zu viele Triebe von einem einzelnen Baum ernten, damit das Wachstum nicht beeinträchtigt wird.

Fichtenwipferl ergeben meist ein harzig-frisches Waldaroma. Tannenwipferl schmecken oft etwas milder und zitroniger.

Der Likör hält sich 12-24 Monate, sollten sich im Likör in der Flasche Schlieren bilden, dann nicht mehr trinken!

Nährwert pro Portion

kcal
608
Fett
0,00 g
Eiweiß
0,00 g
Kohlenhydrate
149,70 g
Detaillierte Nährwertinfos

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User Kommentare

Holzwurm

Ich denke, dass sich ein Likör, der Alkohol enthält mit Kochen widerspricht. Alkohol verdunstet bei ca. 60°C. Wenn ich da 3 bis 4 min koche, bleibt vom Alkohol nichts mehr übrig. Üblicherweise kocht man das Wasser-Zucker Gemisch. Nach dem Abkühlen kann man das dem Ansatz hinzugeben, aber nicht alles zusammen bereits mit dem Alkohol kochen.

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GuteKueche-Admin

Es ist zwar richtig, dass beim Kochen Alkohol verdampft, aber bei 3–4 Minuten kochen verschwindet der Alkohol keineswegs vollständig. Ein erheblicher Anteil bleibt im Likör. Genau deshalb ist es nicht problematisch, den Alkohol mit den Maiwipferln kurz aufzukochen. Das Rezept ist technisch völlig in Ordnung; das gemeinsame Aufkochen führt nicht zu einem alkoholfreien Likör.

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Smiley

Likör wird mittlerweile aus sehr viel gemacht. Ich werde neben dem Sirup auch den Likör probieren. Aber erst einmal in einer kleinen Menge.

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Maarja

Auch eine gute Anregung, aus den Maiwipferln einen Likör zu machen. Ist der dann auch ein Mittel gegen Erkältungen?

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GuteKueche-Admin

Kurz gesagt: ein Likör aus Maiwipferln kann unterstützend sein, ersetzt aber keine echte Erkältungsbehandlung. Besser wäre ein Maiwipferlsirup (ohne Alkohol)

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Katerchen

Mit zwei Zuckersorten habe ich auch noch nichts angesetzt. Das werde ich so ausprobieren. Die Idee mit dem Likör ist gut, sonst mache ich Sirup.

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martha

Das muss ich auch probieren mit den beiden Zuckersorten. Werde jedoch eine kleinere Menge, also mit einem 1/2 l Korn dieses Rezept versuchen.

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DIELiz

eine köstliche Liköridee, der Maiwipferllikör. Welchen Grund hat die Zubereitung mit zwei Zuckersorten? Einfach mal zum testen? Das Malzige wird uns bestimmt schmecken. Kommt ins Adventsackerl für die Jägersleut

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GuteKueche-Admin

Für Liköre verwendet man idealerweise weißen Zucker, da dieser eine längere Haltbarkeit aufweist. Doch hierbei ist der malzige Geschmack vom braunen Zucker idealer. Und wenn man die Zuckersorten mischt, erhält man ein tolles Endprodukt.

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