Forum - Pilgern

 
Pesu07

Ein Kollege von mir plant, ein weiteres Mal den Jakobsweg (oder einen Großteil) zu gehen.

Es gibt ja mittlerweile auch in Ö viele Pilgerwege. Geht ihr auch Pilgerwege? Was ist eure Motivation - Lebenskrise, Ruhe, Entspannung o.ä.?

Teddypetzi

Ein früherer Lehrer von mir maschiert auch am Jakobsweg quer durch Österreich (immerhin fast 800 Km)(er läßt uns mit täglichen Fotos plus einer Story täglich mitverfolgen), meines wäre es aber nicht

hobbykoch

Ich habe erst einmal eine mehrtägige Wanderung gemacht. Da ich generell gerne gehe und wandere, war das sehr erholsam für Seele und Geist. Ich möchte das auf jeden Fall wiederholen.

snakeeleven

Ich gehe zwar sehr gerne Wandern aber 800 km wäre mir zu viel. Wenn ich schon längere Strecken bewältigen will, dann mache ich es mit dem Fahrrad.

Raggiodisole

während der Studienzeit gab es im September vor Semesterbeginn immer ein Pilgern nach Mariazell , von Piesting weg, drei Tage . die Fußmaroden sind am dritten Tag mit dem Bus nachgekommen und der hat dann auch uns mit heim genommen

2007 hatte ich ein Sabbatical und konnte mir den Traum vom Camino Frances das erste Mal erfüllen, von St. Jean de Pied Port weg bis Santiago ... eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte 

2008 bin ich mit meinem Jüngeren von Astorga weggepilgert, weil er nicht so viel Zeit hatte

ich hab mir fest vorgenommen, in der Pension nochmal den einen oder anderen Pilgerweg zu gehen, leider machen mir meine Knie einen Strich durch die Rechnung ... aber ich trainiere jetzt seit geraumer Zeit mit dem Rad und werd mich,wenn Corona es dann gefahrlos zulässt, mit dem Rad auf den Weg machen

was die Motivation angeht: der Camino Frances ist einer der drei großen Pilgerwege ... Rom und Jerusalem hab ich mit anderen Mitteln erreicht ... den Jakobsweg wollte ich zu Fuß erpilgern ... und irgendwie wollte ich auch wissen, ob ich es schaffe 

Limone

Ich war noch nie pilgern. Es würde mich aber interessieren. Mich hält das nur davon ab, das ich das Gebäck tragen müßte und das geht nicht.

Raggiodisole

@ Limone: ein guter Rucksack, der an deinen Rücken angepasst ist und kluges Packen sind beim längeren Pilgern/ Wandern ganz wichtig ... dann ist das Gepäck tragen auch kein Problem

und ich glaub, schlimmer beim Pilgern / Wandern sind die Blasen an den Füßen ... was man da so alles zu sehen bekommt im Laufe des Weges*ggg*

Katerchen

Einen Teil vom Jakobsweg bin ich schon gelaufen, ich startete von der Haustüre aus. Einer der „Zuwege“ zum Camino geht bei mir vorbei. Komplett will ich ihn gehen wenn ich in Pension bin. Das wären etwa 2400 Kilometer.

Katerchen

@Limone, das mit dem „Gebäck“ reduziert sich von selbst. 

Wichtig ist, dass man sein Gepäck auf das Wichtigste reduziert, es kommen dann immer noch etwa 15 Kilogramm einschließlich Rucksack zusammen. Auch muss es ein sehr guter Rucksack sein.

Noch wichtiger sind die Schuhe die gut eingelaufen und wasserfest sein müssen. Sonst kommen unweigerlich Blasen.

Einfach mal mit Touren über drei bis vier Tagen starten, dann merkt man ob das funktionieren kann.

hertak

Ich pilgere seit ein paarJahren nach Lourdes, zwar nicht zu Fuß, sondern mit dem Flugzeug in einer Gruppe. In Lourdes selbst gehen wir diverese Wege - Kreuzweg, auf einen kleinen Hügel in der Nähe (da gibt es dann immer eine Messe im Freien), den Friedhof, Wanderwege in den Pyrenäen.  Aber es muß ja nicht unbedingt "Gehen" sein, mir gibt der "Heilige Bezirk" einfach die innere Ruhe (auch wenn alles durchorganisiert ist), Lourdes tut einfach gut. Meinem Gatten geht es auch so. Ich hoffe, nächstes Jahr können wir wieder dorthin fliegen., die beiden letzten Jahre war es coronabedingt nicht möglich. Vor allem bewundere ich auch die vielen jungen Malteser, die sich liebevoll um die Kranken kümmern, obwohl sie oft vor Müdigkeit bei den Messen einschlafen.

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