Wiener Faschingskrapfen
Zutaten für 10 Stücke
Zutaten für den Germteig
| 125 | ml | Milch (lauwarm, ca. 35 Grad) |
|---|---|---|
| 0.5 | Wf | Germ (frisch, ca. 20g) |
| 35 | g | Zucker |
| 250 | g | Weizenmehl (glatt, W480) |
| 1 | TL | Zitronenabrieb (frisch) |
| 1 | TL | Vanillezucker |
| 4 | Stk | Eigelb |
| 1 | Prise | Salz |
| 60 | g | Butter (weich) |
| 1 | EL | Sonnenblumenöl (für die Schüssel) |
Zutaten zum Ausbacken
| 1 | l | Sonnenblumenöl (oder Rapsöl) |
|---|
Zutaten zum Befüllen
| 180 | g | Marillenmarmelade (passiert) |
|---|
Zutaten zum Bestreuen
| 1 | EL | Staubzucker |
|---|
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
100 min. Gesamtzeit 40 min. Zubereitungszeit 60 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für Wiener Faschingskrapfen zuerst einen Germteig zubereiten. Dazu die lauwarme Milch, mit zerbröseltem Germ, Zucker, Mehl, Zitronenabrieb, Vanillezucker, Eidotter, Prise Salz und Butter in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine mit Knethaken für rund 5 Minuten zu einem weichen, glatten Teig verkneten.
- Eine Schüssel mit Öl ausstreichen, den Teig in die Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch zugedeckt für rund 40 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
- Danach den Teig in rund 50-60 Gramm schwere Teigstücke teilen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu runde Kugeln schleifen und ein wenig flach drücken.
- Die Teigkugeln auf ein mit Mehl bestaubtes Küchentuch legen, die Kugeln nochmals mit ganz wenig Mehl bestauben und mit einem feuchten Küchentuch für rund 20 Minuten gehen lassen.
- Anschließend die Teigkkugeln mit der runden Seite nach unten, in einem Topf mit heißem Öl (ca. 170 Grad) geben und zugedeckt für rund 3-4 Minuten frittieren.
- Dann die Krapfen im Topf umdrehen und für weitere 3 Minuten ohne Deckel fertig frittieren. Die fertig gebackenen Krapfen zum Abtropfen auf ein Backpapier legen.
- Die Marillenmarmelade in einen Spritzbeutel mit einer langen (Krapfen-)Tülle füllen und diese seitlich in die Krapfen hineinspritzen.
- Die Wiener Faschingskrapfen kurz vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Tipps zum Rezept
Die Krapfen schwimmend in Öl ausbacken, mit der Oberseite zuerst ins heiße Fett geben, dann entsteht der helle mittlere Ring.
Anstelle der Marmelade kann auch eine Vanillesauce hineingegeben werden.
Die Krapfen schmecken am besten frisch, können aber luftdicht verschlossen und kühl gelagert bis zu 2 Tage gelagert werden.
Krapfen lassen sich auch einfrieren, hierbei einzeln und in Gefrierbeutel verpackt ins Gefrierfach geben. Dann langsam auftauen lassen und nochmals im Backofen kurz aufbacken.
User Kommentare
Sehen aus wie beim Bäcker.
Rezept sehr gut beschrieben, bei mir werden die Krapfen immer zu dunkel.
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Damit Faschingkrapfen wirklich schön werden und gleichmäßige Ränder bekommen, ist die Raumtemperatur ausschlaggebend. Auch vertragen sie keine Zugluft.
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Die schönen Ränder bekommen die Krapfen beim schwimmend ausbacken und einmaligen Wenden im heißen Fett.
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zum Besseren Verständnis wurde der Zubereitungstext überarbeitet.
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Ganz wichtig ist, dass es den Krapfen nie kalt wird - immer konstante Temperatur, kein Luftzug und warme Hände, dann gelingt's bestimmt!
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Ein sehr gutes, gelingsicheres Rezept für Faschingskrapfen! Ich spritze die Marmelade mit einer großen Spritze in die Krapfen!
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Ich muss noch üben, was die weißen Ränder betrifft, da bin ich leider noch nicht so talentiert, dass sie schön gleich werden.
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Super Rezept, gelingen und schmecken sehr gut. Die Milch leicht erwärmen, Zimmertemperatur ist zu wenig.
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Da werden wieder jede Menge faschingskrapfen vertilgt. Die schmecken aber auch so herrlich. Die dürfen bei keiner faschingsparty fehlen.
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Geht gar nicht mal so schwer einem Krapfen selbst zu machen. Dachte ich nicht, dass es so easy ist. Aber probieren dann reden.
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Super Rezept! Allerdings kann die Kalorienangabe nicht stimmen, denn es wurde vergessen, das Fett zum Ausbacken anzuführen! Ich glaube, Kokosfett ist dafür gut geeignet.
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Es wird verschiedenes gerne verwendet. Manche machen es mit Schmalz, Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Reichlich Fett verwenden, welches bleibt dir selbst überlassen. :-) Gutes Gelingen!
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Meine Mutter hat immer selbst Faschingskrapfen gebacken, dabei immer Öl verwendet. Die Krapen werden im Anschluß auf Küchenpapier gelegt, um das überschüssige Fett aufzufangen. Denke aber, dass der "Ölgeschmack" einfach dazu gehört. Kanns mir mit Kokosfett nicht vorstellen.
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