Original Salzburger Nockerl
Zutaten für 4 Portionen
| 1 | EL | Butter (für die Form) |
|---|---|---|
| 2 | EL | Preiselbeermarmelade (oder Himbeermarmelade= |
| 5 | Stk | Eier (Größe M) |
| 1 | Prise | Salz |
| 50 | g | Zucker |
| 1 | Pk | Vanillezucker |
| 20 | g | Weizenmehl (Type 480) |
| 1 | EL | Speisestärke |
| 2 | EL | Staubzucker (zum Bestreien) |
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Benötigte Küchenutensilien
Zeit
32 min. Gesamtzeit 20 min. Zubereitungszeit 12 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für original Salzburger Nockerl zuerst eine ovale Auflaufform (ca. 20x25 cm) großzügig mit Butter einfetten und den Boden mit etwas Preiselbeer- oder Himbeermarmelade ausstreichen.
- Danach die Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen.
- Nun Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt.
- Nach und nach Eigelb vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.
- Dann Mehl und Speisestärke sieben und ebenfalls behutsam mit dem Schneebesen unter die Masse heben.
- Anschließend die Masse in die Auflaufform geben und mit zwei großen Löffeln drei hohe Gipfel (ca. 6-8 cm hoch) formen.
- Die Salzburger Nockerl auf der mittleren Schiene im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad Ober-Unterhitze für rund 10-12 Minuten backen, bis die Spitzen goldbraun sind.
- Wenn die Salzburger Nockerl aus dem Ofen kommen, großzügig mit Staubzucker bestäuben und auf warmen Tellern servieren.
Tipps zum Rezept
Traditionell werden Salzburger Nockerl mit einer ordentlichen Portion Staubzucker serviert. Es verleiht den Nockerln eine feine Süße und sieht wunderschön aus!
Die Eier sollten Zimmertemperatur haben und das Eiweiß muss absolut fettfrei aufgeschlagen werden. So werden die Nockerln besonders luftig und erreichen ihre typische Höhe.
Die richtige Konsistenz des Eischnees, das vorsichtige Unterheben und das richtige Timing beim Backen sind entscheidend. Ein zu starkes Schlagen des Eischnees oder zu langes Backen kann die Nockerl „fallen lassen“, wodurch die typische flauschige Textur verloren geht.
Die Salzburger Nockerl sind eng mit der Stadt Salzburg verbunden und gelten als eine der bekanntesten Spezialitäten der Region. Der Name „Nockerl“ leitet sich vom österreichischen Wort „Nock“ ab, was so viel wie „Hügel“ oder „Berg“ bedeutet. Die Form und die hohe Aufbauten des Desserts erinnern an die Salzburger Hausberge, insbesondere an den Mönchsberg, der die Stadt überragt.
User Kommentare
Ich hab noch nie Salzburger Nockerl gegessen, verstehe aber auch die Anleitung in dem Rezept leider nicht. Die Masse in einer gebutterten und mit Preiselbeeren / Himbeeren belegten Auflaufform zu 3 großen Nocken formen?
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Ach ja. Drei Nocken (Nocken sind einfach solche Türmchen, die man erhält, wenn man die Masse mit dem großen Löffel herausnimmt. Es werden also 3 Nocken oder österreichisch Nockerl abgestochen und nebeneinander in der Form platziert. 3 Nocken deshalb, weil es drei Salzburger „Hausberge“ gibt, nach denen die Silhouette der Nocken geformt wurde. Ich hoffe, dir schmecken die Nocken.
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Das heißt schlicht, dass die Form gebuttert wird, damit nichts anklebt, dann die Früchte darin verteilt werden und die großen abgestochenen Nocken darauf platziert werden. Wenn du Salzburger Nockerl noch nie gegessen hast, hast du wirklich etwas verpasst. Ein Traum, und nicht nur für Süßkramfans. Das Original wird allerdings aus Brandteig hergestellt, was es jedoch auch in der Gastronomie kaum noch gibt.
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Dass das Original aus Brandteig hergestellt wird, höre ich zum ersten Mal in kann es mir, ehrlich gesagt, kaum vorstellen
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Wow, diese Salzburger Nockerl sind gelungen Amadeus...liegt ja auch schon im Namen. Mir sind sie leider zweimal nicht gelungen, jetzt bestelle ich sie im Gasthaus/Restaurant wenn ich in Salzburg bin. Diese Woche probiere ich es aber nochmal aus. Statt der Preiselbeeren gehen auch Marillen ganz gut, oder?
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Auf dem Foto sieht man keine Salzburger Nockerln, sondern Somlauer Nockerln, wie auch das Rezept heißt
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Hab in Salzburg einmal in einem Restaurant eine Dreiviertelstunde auf die Nockerl gewartet, weil sie in der Küche zusammengefallen sind. Ich glaube, die sind ganz schön schwierig.
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Diese Salzburger Nockerln werde ich nachmachen. Kenne diese Variante mit den Preiselbeeren nicht, hört sich aber gut an.
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Ich habe Salzburger Nockerl vor Jahren mal gemacht. Dabei wurde die Eigelbcreme im Wasserbad geschlagen. Das mache ich auch bei Makronen so.
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Die sind übrigens auf Anhieb gelungen und haben wunderbar geschmeckt. Nur gönne ich mir so etwas sehr süßes selten
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Haben wir schon lange nicht mehr gehabt und nachdem ich nun beim Suchen auf dieses Rezept gestoßen bin, werde ich sie in den nächsten Tagen wieder machen.
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Wie schön sind die Salzburger Nockerl geworden. Die muss man öfter probieren, dass sie etwas werden.
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Davon würde ich dringend abraten. Wenn Eiweiß solange geschlagen wird, trennen sich feste und flüssige Phase des Eiklars und es perlt fies aus. Ist dann auch nicht mehr genießbar. Probiere es einmal an einem Eiklar aus. Wenn dir die Nocken bisher nicht gelungen sind, könnte ich mir 3 Gründe vorstellen: Backofen geöffnet oder es hat im Raum geruckelt, das Eiklar war nicht mehr frisch, oder das Eiklar war zu warm. Es sollte leicht gekühlt sein, nicht kühlschrankkalt, aber etwas kühler, als Zimmertemperatur.
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Ach ja, ich nehme immer Puderzucker, denn ich während des Schlagens einsiebe. Damit entfällt erstens die Sorge um das Nichtauflösen und zweitens kann der Zucker nach Geschmacksgrad und Steifegrad dosiert werden. Ich wünsche dir viel Erfolg beim nächsten Versuch.
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Stimmt die sehen ja herrlich aus. Ich wollte auch schon immer mal Salzburger Nockerl probieren. Mal sehen ob sie was werden.
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Ich glaube, ich sollte mich daran wagen. Habe Angst, dass die Nockerl zusammenfallen und das wäre nicht so schön. Ob die dann noch schmecken werden?
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