Finde ich auch super!
Es kann doch nicht sein, Menschen einen Steuerausgleich zu verweigern, nur weil die Bürokratie es nicht geschafft hat ein System zu schaffen für Jedermann!
Oma Erna! Applaus, Applaus!
Forum - Zugang für Senioren
Bravo Oma Erna!
Das geht doch eh auch ohne Bürokratie noch immer in Papierform.
Das Formular L1 holen und per Post ans Finanzamt schicken oder dort persönlich abgeben 
Ja Senioren werden durch diese Umstellungen bei vielem ausgeschlossen. Auch bei den Apps der ganzen Geschäfte.
Ich bin auch dafür, dass es bei wichtigen Belangen immer eine analoge oder machbare Variante für alle gibt.
Aber bei nicht so wichtigen Dingen kann man den älteren Leuten schon auch ein wenig zutrauen. Ich kenne einige Senioren, die Apps am Handy nutzen wollen und können.
Diese Umstellung bei Finanzonline hat nicht nur mit Senioren zu tun. Alle, die kein Smartphone verwenden oder sich nicht mit Finanzonline auseinander setzen möchten/können, haben jetzt die Möglichkeit sich ganz einfach durch eine unentgeltliche Vollmacht vertreten zu lassen. D.h. der Bevollmächtigte kann dann die Steuererklärung für die Person erledigen. Oder - wie Teddypetzi bereits geschrieben hat - es gibt immer noch die Möglichkeit das Formular per Hand auszufüllen und ans Finanzamt zu schicken. Also keine Rede davon, dass jemandem der Steuerausgleich verweigert wird!
Habt ihr schon mal probiert dort einen Termin zu bekommen bzw "kurz" eine Frage zu stellen??? Ein Hochsicherheitsgefängnis ist da ein Schmarrn!
Gerade ältere Menschen haben meistens auch Transportprobleme, Gehschwächen aber auch das Recht ihr Sachen selber erledigen zu können ( viele wollen nämlich keine Unterstützung von Familienseite - sie können es ja noch selbst!) und eben eine Arbeitnehmerveranlagung abseits mühsamer Amtswege erledigen.
Wir machen es bereits jahrelang mit FinanzOnline, während meine Schwester die Formulare nützt! Gemacht wird sie auf jeden Fall!
@moga67 ja hatte ich, und es war noch nie ein Problem 
Manchmal reicht ein Einzelfall, um ein System ins Wanken zu bringen. Oma Erna, 93 Jahre alt, Wienerin, geistig wach, aber digital überfordert, wurde zum Symbol für eine Bürokratie, die an der Lebensrealität vieler Senioren vorbeigeht: ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung wie ID Austria kein FinanzOnline und damit auch keine Arbeitnehmerveranlagung abseits mühsamer Amtswege.
„ID Austria am Handy? Das ist für meine Mutter schlicht nicht mehr machbar“, schilderte Sohn Horst Pauer in der „Krone“. Die „Krone“ machte den Fall publik – und brachte Bewegung in eine starre Regelung.
Denn auch im Finanzministerium schlug der Bericht Wellen. Dort hat man erkannt: Oma Erna ist kein Einzelfall. Tausende ältere Menschen stehen vor demselben Problem – technisch ausgeschlossen, praktisch entmündigt. Die Reaktion fiel umfassender aus als erwartet. Gesetze wurden angepasst, Verordnungen geändert, FinanzOnline technisch umgebaut. Seit Juli wurde hinter den Kulissen daran gearbeitet.
Finde ich Super.