Logisch ist das schon, dass die österreichischen Tourismusorte überfüllt sind, wenn man den Leuten Angst einjagt, nach Italien oder Kroatien zu fahren.
Für mich ist ein Urlaub in Österreich hart gesagt gar kein Urlaub - im Urlaub will ich etwas Exotischeres, unbekannte Gerichte entdecken, fremde Sprachen hören. Bevor ich in irgendeinen österreichischen Tourismusort fahre, bleibe ich lieber gleich daheim und entspanne mich im Freibad. Nix gegen Österreich, aber das kenne ich ja schon zur Genüge.
Diese enge Welt finde ich ausgesprochen schrecklich - ich kann es nicht erwarten, endlich wieder unbesorgt in alle möglichen Länder fahren zu können.
Billie-Blue: ich gebe Deiner Frage recht, ich verstehe nicht, wieso sich jemand aus der Risikogruppe so etwas antut. Aber ich verstehe noch weniger, dass man über "die Leute" schimpft, wenn man selber auch zu ihnen gehört und selbst genauso am Buffet steht.

Habe heute eine 73 jährige Nachbarin getroffen, die mit ihrem 86 Jährigen Ehemann ( beide aber sehr jugendlich) soeben von einem Kurzurlaub in einem bekannten Tiroler Fremdenverkehrsort heimgekommen ist.
Sie hat geklagt, dass die Zustände nicht auszuhalten waren. Viel zu viele Leute , so viele Deutsche, die alle keinen Abstand einhalten und ihr ständig "zuwikräut" sind, so auch am Buffet. Deshalb wollten sie vorzeitig nach ein paar Tagen heim. Sie machen jedes Jahr Urlaub in Tirol, solche Menschenansammlungen hätten sie noch nie erlebt.
Ich habe den 3 Meter Abstand beim Reden unauffällig gleich mal auf 4 bis 5 Meter erweitert
. Danach habe ich mich gefragt, warum man sich so etwas antut. Noch dazu im Risikoalter. Und warum halten sich so viele nicht an den Abstand?
Ob das die Zahlen steigen läßt?