Forum - So „geht“ es auch

 
Katerchen

Vor ein paar Tagen habe ich ein Paket für eine neue Nachbarin angenommen, sie war nicht anwesend.

Einen Tag später läutete sie an der Haustüre und stand mit einem Stück Kuchen vor mir. Sie hatte sich gefreut, dass sie ihre Sendung so schnell bekam und ich habe mich über ein Stück guten Kuchen gefreut.

Das wird leider zur Seltenheit, in einer Großstadt sowieso. Das merkt man auch bei mir, ich lebe am Rand einer Großstadt und Viele vergessen das Grüßen.

Teddypetzi

Ich hab lange in der Großstadt gelebt und gemerkt das oft nicht zurückgrüßt wird,ein Danke war Luxus

seit Jahren bin ich nun am Land in einer kleinen Gemeinde, hier grüßt jeder jeden und ist auch jeder für einen da

 

Zuletzt bearbeitet von Teddypetzi am 08.05.2024 um 10:19 Uhr

hobbykoch

Am Land gibt es auch ungute Zeitgenossen. Noch dazu merkt man es eher, weil sie sich mit der unguten Art nicht hinter der Anonymität verstecken können.

Darum ist es umso schöner, wenn es auch so "geht"! Da wie dort! 

Familienkochbuch

apropos ungute art: eine meiner nachbarinnen hat einmal den "faulen briefträger" geschimpft, weil er ihre pakete bei mir abgab und keinen gelben zettel ausfüllte. als nächstes fragte sie mich, ob die pakete alle zugleich angekommen sind, oder ob ich sie schon länger "sammle". ich habe nie wieder etwas für sie angenommen, und auch dem briefträger bescheid gesagt.
ihre idee dahinter: es überschreitet eine grenze, wenn ich durch pakete erfahre, von welcher firma sie waren bestellt.

colour67

Bei einer guten Nachbarschaft, auch in der Großstadt, sollte es kein Problem geben, gegenseitig Pakete entgegenzunehmen. Jetzt haben wir sogar Postboxen und das macht es schon leichter. 

Früher, an einem anderen Wohnort, habe ich öfters Pakete bekommen und eine Nachbarin hat sie dann fallweise übernommen. Sie meinte dann, wenn man fast nie zu Hause ist, soll man nicht bestellen. Sie war in der Pension und ich bin arbeiten gegangen.  Sie hätte die Pakete ja nicht übernehmen müssen.

jowi59

Bei uns am Land werden Pakete von der Post und auch von Paketdiensten meist nur vor die Tür gelegt.

Eine Unterschrift wird nur seltenst gebraucht.

hexy235

In meinem Wohnhaus gibt es noch die Nachbarschaftshilfe. Hier hilft man noch den anderen, wenn sie gerade Hilfe brauchen. Das gibt es auch in der Großstadt noch.

littlePanda

Ich habe das Glück, daß sich bei uns die Nachbarn größtenteils noch kennen, weil wir seit vielen Jahrzehnten hier wohnen. Es wird geholfen und Pakete angenommen.

Aber am hilfreichsten ist, daß der Trafikant um die Ecke meine Pakete annimmt, obwohl er kein Postpartner ist, denn die Trafik ist den ganzen Tag geöffnet und damit immer jemand anwesend, um Pakete zu übernehmen

Ullis

Wir helfen uns hier auch in der Nachbarschaft. Auch wenn es teilweise mit dem einen Nachbarn Probleme gibt, versuchen wir gut mit ihm auszukommen. Gute Nachbarschaft ist so wichtig, überall! Das mit dem Grüßen finde ich schön und ich freue mich immer, wenn irgendeine fremde Person mich grüßt. Ich grüße auch gerne, auch wenn mir auffällt, das einige Leute mich etwas verdutzt ansehen. Ist mir aber egal, ich finde es schön zu grüßen 🌞

Ullis

...und die Pakete werden ständig irgendwo hingebracht, wir nehmen die Post gerne vom Nachbarn an und geben Bescheid, fall diese einmal ein Tag länger liegt. Unser Grundstück ist einmal in drei Teile geteilt worden und schwierig für die Post, mit a, b und c zu sehen. Und inzwischen kommt ja hier nicht nur ein Postauto vorbei.

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