Ich habe von Netflix ja schon bislang nicht allzu viel gehalten. Jemand Geld zu zahlen, damit er sich so in Gefahr begibt, macht es nicht gerade sympatischer
Forum - Irre Aktion – und hoch entlohnt
Es gibt auch genügend andere die ihr Leben riskieren, Hut ab, mein Fall wäre es nicht 
Als ich gestern die Schlagzeile gelesen habe, fand ich die Aktion schon fragwürdig, ohne die Hintergründe zu kennen. Mit dem Wissen, dass der Mann zwei kleine Kinder hat, finde ich es extrem verantwortungslos.
Ich finde das als Unsinn sein Leben bei so etwas zu riskieren. Da lebe ich viel zu gern um mein Schicksal herauszufordern.
Hab gestern einen Bericht über diesen Kletterer gesehen.
Für Geld riskieren manche Leute "Kopf und Kragen"!
Gerade wenn man aber Familie und kleine Kinder hat, sollte man auch an die denken.
Mir ist vom Zuschauen schon schwindlig geworden. Solche Menschen können nicht anders, die müssen das tun, die sind erst glücklich, wenn sie es schaffen.
Das hätte nicht live übertragen werden sollen 
Ein amerikanischer Freeclimber hat in Taipeh den 508 Meter hohen Wolkenkratzer außen bestiegen, mit Live-Übertragung ins Internet, jeder Meter wurde gestreamt.
Das Besondere daran war, dass er ohne Hilfsmittel und ohne Seilsicherung geklettert ist. Ein einziger Fehltritt oder Fehlgriff und er wäre zu Tode gestürzt. Für die Aktion soll er von Netflix einen mittleren sechsstelligen Dollar-Betrag ausgezahlt bekommen, wie die New York Times unter Berufung auf anonyme Quellen berichtete.
Er ist übrigens verheiratet und hat zwei kleine Kinder – Verantwortung sieht anders aus. Auch besteht nun die Gefahr, dass es Nachahmer gibt und ebenfalls Hochhäuser außen hochklettern wollen – dann wahrscheinlich mit fatalem Ausgang.
Ich bin selbst geklettert, in den Bergen. Man war immer mit Seilsicherung unterwegs, ein einziger kleiner Fehltritt oder ein nicht fester Griff oder Stein reicht aus um zu schnell wieder unten anzukommen.