Forum - Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern

 
Katerchen

Die EU plant eine Änderung der Kennzeichnungspflicht. Beim Honig beispielsweise sollen die Herkunftsländer aufgeführt werden, zum Teil mit prozentualer Angabe. Bisher bedeutet ja die Angabe aus EU- und Nicht-EU-Länder, dass der Honig auch aus anderen Kontinenten kommen kann, in schlimmsten Fall auch gepanschter Honig aus China. Mal eine vernünftige Regelung, der Verbraucher soll auch wissen woher sein Honig kommt. Ich habe keine Herkunftsfragen bei meinem Honig, der kommt von befreundeten Imkern aus der Umgebung.

snakeeleven

Ich kaufe den Honig im Nachbarort, beim befreundeten Imker.

hobbykoch

Ich bin zwar leider nicht mit einem Imker befreundet, aber den Honig kaufe ich auch bei regionalen Imkern. Die Kennzeichnungspflicht beim Honig finde ich gut.

Teddypetzi

Finde ich sehr vernünftig die Kennzeichnungspflicht von der EU, das sollte bei allem so sein.

sssumsi

Ich bin sehr froh, dass es in unserem Umkreis mehrere Imker gibt und ich den Honig regional beziehen kann. Hin und wieder bekommen wir auch ein Glas geschenkt, da freu ich mich immer besonders drüber.

Maarja

In der Regel ist der Honig auch jetzt schon gekennzeichnet. Honig von außerhalb der Eu soll man eigentlich schon deshalb nicht kaufen, weil dadurch Bienenschädlinge eingeschleppt werden, die dann unsere Bienenvölker bedrohen. Hab ich von einem Bienenzüchter. Seitdem achte ich genau drauf 

Lara1

Bei uns gibt es wunderbare Imker, da kaufen wir.

MaryLou

Das klingt schon mal vernünftig, denn es wird höchste Zeit , dass die Verbraucher erfahren was sie sich da aufs Brot schmieren.

Trotzdem werden viele zum billigsten Produkt greifen.

 

 

jowi59

Diese Angabe "aus EU- und Nicht-EU-Länder" ist ja total nichtssagend.

Ich wäre schon dafür, es sollte immr das Herkunftsland angegeben werden müssen.

Unseren Honig kaufe wir aber sowieso immer regional beim Imker.

Katerchen

Maarja, die Aussage vom Bienenzüchter stimmt nicht ganz. Bienenschädlinge schleppt man durch den Import von Bienen aus fernen Ländern ein. Beispiel ist hier die Varroamilbe, die in den 70er Jahren aus Asien eingeschleppt wurde weil man dachte die asiatische Honigbiene wäre ertragreicher.

Das einzige was passieren könnte ist die „amerikanische Faulbrut“, aber dazu müssten die Bienen mit diesem befallenen Honig gefüttert werden. Was aber auch bei unseren heimischen Bienen vorkommt.

Ein schönes Sprichwort unter Imkern lautet: „Honig kann man importieren, aber die Bestäubungsdienstleistung der Bienen nicht“.

  • 1
  • 2