Die Feuerwerke in der Barockzeit waren mit Sicherheit etwas Außergewöhnlicheres als heute. Aber bei den Möglichkeiten, die die heutige Pyrotechnik bietet, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Feuerwerke damals prachtvoller waren.
Forum - Feuerwerke
Von den Farben her war noch nicht alles möglcih, aber es war - eben typisch Barockzeit - sehr opulent. Fontänen, Wasserfälle, Springbrunnen etc.
Ein Feuerwerk also ein professionelles von einer Pyrotechnikfirma gemacht ist schön was schönes und schauen wir uns gerne an.
Pyrotechnische Feuerwerke sind schon lange nicht mehr Zeitgemäß, schadet nur den Tieren und der Umwelt 
Feuerwerk ist schützenswertes Kulturgut, sagt der Soziologe und Pyrotechniker Felix Rausch.
(Taz.de)
Gott sei Dank haben wir dieses Jahr gut überstanden, es wurde nicht so viel geballert wie früher.
Da sollte man den „Soziologen“ doch mal fragen, ob die Toten und Schwerverletzten durch das Feuerwerk auch zum schützenswerten Kulturgut gehört? Und die Panik bei den Tieren auch „Kulturgut“ ist?
Hat er diese Äußerung im Rausch und damit seinem Namen Ehre gemacht?
Tote und Schwerverletzte gibt es auch durch Autos. Man sollte halt wissen, was man macht. Für gewisse Feuerwerke braucht es ausgebildete Pyrotechniker.
Ja, es schadet den Tieren und der Umwelt. So wie viele andere Dinge auch. Durch Autos werden viele Wildtiere überfahren und die Umwelt verschmutzt. Und das nicht nur zu Silvester sondern täglich.
Es gibt sicher weitaus größere Umwelt und Tierschäden durch andere Dinge als durch ein Silvesterfeuerwerk, das nur 1 mal im Jahr statt findet.
Die ersten Feuerwerke gab es um das Jahr 1000 in China. In Europa etwa ab dem 14. Jahrhundert.
In der Barockzeit hatten Feuerwerke ihre Hochblüte und waren viel prachtvoller als heute. Damals waren sie dem Adel vorbehalten und hatten auch eine repräsentative Funktion. Abgefeuert wurden sie zu Geburten, Geburtstagen und zu Musikdarbietungen.
Seit dem 20 Jahrhundert hauptsächlich zu Neujahr und einigen religiösen Festivitäten.
Aus soziologischer Sicht gibt es den "Freund von Feuerwerken", der sein Geld für Feuerwerke ausgibt, dieser sei laut dem Soziolagen Sacha Szabo ein Mensch, welcher nicht nutzenoptimiert handelt sondern sein schwerverdientes Geld zu seinem Vergnügen verschwendet. Dies sei ein Zeichen seines freien Willesn und zeigt, dass er sich der Vergänglichkeit irdischer Werte bewusst sei.
Dem gegenüber stehen Menschen, die Feuerwerke bloß als Geldverschwendung und als unmoralsich bezeichnen. Der Aufruf " Brot statt Böller" stellt demnach vor allem Lustfeindlichkeit zur Schau und möchte anderen ein schlechtes Gewissen machen.
Der Soziologe Felix Rausch verweist darauf, dass solche Veranstaltungen ein wichtiges Ventil für Zwänge sind, denen man im Alltag unterliegt.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 31.12.2024 um 09:25 Uhr