Ist doch gut, wenn das Pfandsystem kommt. Wie das mit Dosen allerdings funktionieren soll, ist mir nicht ganz klar. Meint man damit nur Getränkedosen?
Forum - Einwegpfand für Plastikflaschen und Dosen passierte Ministerrat
Na da bin ich schon neugierig ob es jetzt weniger Plastikflaschen und Bierdosen entlang unserer Hundespazierstrecke gibt.
Vielleicht gehe ich dann auch unter die Dosensammler-
hahahahaha
Es sind da bestimmt nur die Getränkedosen gemeint. Zumindest ist das in Deutschland so. Konservendosen sind nicht gemeint. Und seit Einführung des Einwegpfandes ist es auch merklich sauberer geworden.
Bei den Dosen gab es eh schon einmal Pfand, hatte sich aber in Österreich nicht durchgesetzt, Kroatien hat z.B. schon seit vielen Jahren einen darauf
Ob Pfand oder nicht, bei uns wurden Dosen und Plastikflaschen sowieso schon lange getrennt gesammelt und richtig entsorgt 
Diejenigen, welche die Dosen einfach so entsorgen, irgendwo ind er freien Natur, werden das trotzdem machen. Wenn gefeiert wird, ist denen egal, ob das Bier halt dann inklusive Pfand ein paar Cent mehr kostet. Manche sind auch zu faul, Bierflaschen wegen dem Pfand wieder ins Geschäft zu tragen. Wirkungsvoll ist die Maßnahme wahrscheinlich bei jenen, die auf jeden Cent achten und deswegen alles zurückbringen werden.
@Billie-Blue: das wird sicher so sein, dass es weiterhin Leute geben wird, die ihre Dosen in der Natur entsorgen. Aber mit dem Pfandsystem wird es mehr Leute geben, die den (fremden) Müll dann beseitigen. Siehe Deutschland.
Katerchen da glaubt man, das es in Deutschland funktioniert, aber so ist es nicht. Wenn man in einem Geschäft eine Flasche kauft und möchte die in einem anderen Geschäft zurückgeben, dann nehmen die die Flasche nicht zurück. Wenn wir in Deuschland unterwegs sind, dann müssen wir die immer in den Mistkübeln entsorgen, ja da haben dann die Geschäfte einen Gewinn dadurch.
Limone, das stimmt nicht ganz. Das Pfandsystem ist etwas kompliziert, funktionier aber. Man muss zwei Pfandarten unterscheiden: das Mehrwegpfand und das Einwegpfand. Ein Laden, der beide Flaschenarten anbietet muss auch alle leeren Flaschen gegen Pfandrückzahlung annehmen. Unterschiede gibt es, wenn das Geschäft nur Mehrweggebinde anbietet, da braucht er kein Einweggebinde annehmen. Und umgekehrt. Bein Einwegpfand gibt es noch eine Variante, ein Händler der nur Getränkedosen anbietet braucht keine leeren Plastikflaschen annehmen. In Supermärkten gibt es keine Probleme, da diese beide Arten verkaufen.
Ein Händler macht keinen Gewinn wenn er das Leergut nicht annimmt. Er kauft die Ware ja auch mit Pfand ein und bekommt es erst dann erstattet wenn er es zurückgibt. Das funktioniert über Leergutautomaten.
Ach ja, was auch nicht funktioniert ist, wenn du beispielsweise eine Cola-Dose in Österreich kaufst und in Deutschland abgeben willst.
Jedes System, das neu eingeführt wird, hat seine Kritiker/Gegner. Und jedes neue System wird im Laufe der Zeit angepasst/optimiert. Es ist doch gut, dass es endlich ein Pfandsystem gibt.
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Das Einwegpfand für Plastik und Getränkedosen hat heute den Ministerrat passiert. Das neue Abfallwirtschaftsgesetz sehe vor, dass ab 2025 beim Kauf von Einweggetränkeverpackungen ein Pfand fällig wird, das Kundinnen und Kunden wieder zurückbekommen, sobald sie die Verpackung wieder zurück in das Geschäft bringen. (orf)
Das funktioniert in Deutschland schon lange, Pfand auf diese Getränkeverpackungen zu erheben. Der Erfolg ist, dass weniger Müll in der Landschaft liegt und dass (makaber) arme Menschen sich durch das Sammeln etwas verdienen.