Forum - Die Rezeptgebühr

 
Lara1

Im neuen Jahr kostet die Rezeptgebühr 7,10 Euro pro Packung.

19 Prozent der Bevölkerung in Österreich ist älter als 65 Jahre. Bis 2050 steigt der Anteil auf 27,7 Prozent. Bereits ab dem 50. Lebensjahr steigt der Bedarf an Arzneimitteln stark an. Typische chronische Erkrankungen im Alter sind beispielsweise Herzschwäche, Diabetes, Demenz oder Morbus Parkinson. Diese Menschen müssen regelmäßig viele Medikamenten nehmen. Und das wird jetzt noch teurer: um 25 Cent steigt die Medikamentengebühr ab. 1. Jänner an. Viele chronisch Kranke müssen damit noch tiefer ins Börserl greifen. Die Kritik an Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) ist groß.

Wenn man bedenkt, dass es 1995 noch €2,50 waren, ist die Steigerung schon gewaltig.

gelesen im Exxpress

Zuletzt bearbeitet von Lara1 am 31.12.2023 um 15:09 Uhr

littlePanda

Du weißt aber schon, daß es eine Obergrenze gibt, ab der man keine Rezeptgebühr mehr zahlen muß und es auch sonst viele Menschen gibt, die von der Gebühr befreit sind?

 

1995 war die Rezeptgebühr  mit Sicherheit auch nicht EUR 2,50. Den Euro gab es damals nämlich noch nicht.

 

Lara1

  •  Die Schwächsten sind eh von der Gebühr befreit.

 

  • Eben nicht!! Hab die Mindestsicherung und zahle den volle Preis.
  • Ach so? Ich kämpfe seit 11 Jahren um Rezeptgebührbefreiung,bin Lungentransplantiert und hab 22 Tabletten am Tag, muss alle 3 Wochen ca 180,- selber bezahlen da ich zu viel verdiene bei 1400€ netto! Gratuliere

das sind nur ein paar Wortmeldungen.

Drei Packungen pro Woche sind am unteren Spektrum des Verbrauchs. Aber schon alleine da macht die jährliche Mehrbelastung 39 Euro aus. 1107 Euro kosten also drei Medikamente pro Woche allen Bürgern, die netto mehr als 1110 Euro monatlich beziehen.

Und ja, 1995 hatten wir den Euro noch nicht, ich hab es grob umgerechnet. Richtig sind 2,47.

Silviatempelmayr

Wie alles andere auch wird nun die Rezeptgebühr erhöht. Ist zwar nicht viel aber bei den vielen Rezepten kommt eine Menge zusammen. 

Goldioma

Habe ich gar nicht gewußt. Gott sei Dank besteht mein Chemiefrühstück nur aus 5 Tabletten-aber trotzdem kommt da im Laufe des Jahres doch was zusammen.

Ullis

Na dann hoffe ich mal, das ich noch lange von dauerhaft einzunehmenden Medikamenten befreit bleibe. Das ist schon bitter, wenn die Preise so steigen.

Ich wünsche uns allen : Bleibt gesund!

jowi59

Für alle ohne Rezeptgebührbefreiung wird es halt jedes Jahr teurer, so wie alles andere auch.

Und jeder soll froh sein, wenn die Höchstgrenze nicht erreicht wird.

Billie-Blue

1995, das war vor 29 Jahren. Die Einkommen heute sehen auch anders aus als damals.

Sich über die Rezeptgebühr beschweren, ist shcon etwas übertrieben. Es sollten alle froh sein, dass sie die Medikamente nicht selbst bezahlen müssenn, sondern nur die Rezeptgebühr. 

Es ist nun einmal so, dass man sein Leben auch selbt finanzieren muss und nicht alles von der Allgemeinheit getragen werden kann.

 

 

Lara1

@Billie-Blue: so kann nur jemand argumentieren, der nicht weiss, wie Menschen mit niedrigen Einkommen zurecht kommen müssen.

Ich finde es legitim, dass diese Menschen über die hohe Gebühr jammern, noch dazu wenn man hört, dass 20.000 Packungen Paxlovid verschwunden sind, und den Goldstücken alles bezahlt wird.

hobbykoch

Grundsätzlich bin ich auch sehr dankbar, dass wir aufgrund unseres Gesundheitssystems meist nur die Rezeptgebühr bezahlen müssen.

Es gibt aber wirklich Härtefälle und es ist schlimm, wenn Menschen, die ohnehin schon krank sind auch noch finanzielle Sorgen haben müssen.

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