Viele Menschen glauben, dass Chlor allein für rote, brennende Augen nach dem Schwimmen verantwortlich ist.


Das eigentliche Problem entsteht oft erst, wenn Chlor mit Dingen reagiert, die Menschen ins Wasser bringen – zum Beispiel Schweiß, Hautfett, Kosmetikrückstände oder Urin.
Dabei bilden sich sogenannte Chloramine. Genau diese Stoffe können Augen, Haut und sogar die Atemwege reizen.

Auch der typische starke „Schwimmbadgeruch“, den viele sofort mit Chlor verbinden, kommt meist nicht von sauberem Chlor selbst, sondern von diesen Chloraminen, die sich im Wasser und in der Luft ansammeln.


Ein gut gepflegtes Schwimmbecken riecht deshalb oft viel weniger stark und verursacht auch seltener brennende Augen.


👉Darum ist Duschen vor dem Schwimmen nicht nur eine Regel auf dem Schild an der Wand. Es hilft wirklich, das Wasser sauberer zu halten. Und ins Becken zu urinieren ist nicht nur unhygienisch – es macht das Wasser für alle unangenehmer.