Forum - Werbeverbot für Junk-Food

 
Katerchen

Zum Schutz der Kinder: Großbritannien führt Werbeverbot für Junk-Food ein

In Großbritannien ist mit 5. Jänner ein Werbeverbot für Junk-Food-Produkte in Kraft getreten. Ziel dieses Verbotes ist es, Kinder besser vor Werbung für Lebensmittel mit hohem Zucker-, Fett- oder Salzgehalt zu schützen. So möchte man der steigenden Kinderfettleibigkeit entgegenwirken.

Im Fernsehen dürfen entsprechende Produkte nur noch nach 21 Uhr beworben werden. Für das Internet gilt ein deutlich strengerer Zugang: Online-Werbung für ungesunde Lebensmittel ist grundsätzlich verboten – unabhängig von Uhrzeit oder Plattform. Betroffen sind unter anderem Süßigkeiten, gesüßte Getränke, Chips, Fast Food sowie viele stark verarbeitete Fertigprodukte. (falstaff)

littlePanda

Sind nicht eher die Eltern für die Ernährung ihrer Kinder zuständig? Die dürfen ja weiter die Werbung schauen. Größere Kinder werden um 21 Uhr ziemlich sicher noch vor dem Fernseher sitzen

hobbykoch

Gilt dieses Werbeverbot generell oder nur für das Fernsehen?

Natürlich sind die Eltern für die Ernährung der Kinder zuständig. Aber es ist schon hilfreich, wenn bei den Kindern nicht ständig der Bedarf durch die diversen Werbemaßnahmen geweckt wird. Mit zunehmender Selbständigkeit und eigenem Taschengeld kann man als Elternteil auch nicht mehr die komplette Ernährung des Nachwuchses kontrollieren.

Limone

Da hätte ich noch eine bessere Idee, die sollten generell alle schädlichen Werbungen, insbesondere auch für Alkohol ganz verbieten.

jowi59

So wie Zigarrettenwerbung schon verschwunden ist, so lässt sich die Werbung für Alkohol und Fast Food sicher auch verbieten.

Aber wieso nur die Werbung und nicht ein Verbot der Produkte?

littlePanda

Weil die Produkte durch ein Verbot noch interessanter (für Kinder) werden und vorallem wird dem Konsumenten ohnehin schon sehr viel der Eigenverantwortung abgenommen. Irgendwann sollte damit Schluß sein

Billie-Blue

Die Eltern können die Ernährung nur bedingt beeinflussen. Ich habe immer selbst gekocht und auf gesunde Ernährung geachtet. Meine Kinder wollten trotzdem schon im  Kindergarten  zu Mc. Donalds, weil die Freunde aus dem Kindergarten auch dort waren und man beim Kindermenü immer Sammelfiguren/ Spielzeug bekam. Auch Kindergeburtstage fanden manchmal dort statt. Das kann man nicht komplatt verbieten, ohne dass sie dann Außenseiter sind. Man kann darauf achten, dass sie es so wenig als möglich konsumieren. Ein Verbot führt auch dazu, dass es umso interessanter wird.