Noch vor ein paar Jahren hat es geheißen, dass überall anders das Wasser knapp werden wird, bevor Österreich vor diesem Problem steht. Hier im Westen Österreichs hat man sich sicher gefühlt, weil der Osten viel gefährdeter schien. Und jetzt sperren die ersten Hütten zu, etc. etc.
Forum - Wasserknappheit: Lage in Teilen Österreichs prekär
Irgendwann werden es die meisten Menschen begreifen wie wertvoll Wasser ist und man sehr viel sparsamer damit umgehen müsste. Spätestens dann, wenn man den Wasserhahn aufdreht und es kommt nichts.
Tja, der Westen hat mit seinem umweltbelastenden Schitourismus auch seinen Beitrag zum Klimawandel geleistet. Die Hüttenwirte brauchen nicht zu jammern, ist eben jetzt so.
In den 1990ern wurde schon davor gewarnt. Die Wissenschafter wurden von vielen belächelt. Da hätte man noch gute 30 Jahre Zeit gehabt, etwas zu tun.
Ja, wir haben das Wasser wie selbstständig nur den Hahn aufgedreht und nicht daran gedacht, das man ja auch etwas tun muß, um das es auch so bleibt.
Die Hüttenwirte haben am allerwenigsten Schuld an dem Problem, über 90% der Hütten haben vom Schitourismus nichts – die allermeisten Hütten sind „Sommerhütten“. Die Hütten leiden auch durch den Gletscherrückgang und damit versiegen viele Quellen im Hochgebirge.
Einzelne Hütten bekommen das Trinkwasser inzwischen mit dem Hubschrauber.
Bei uns wurde jedes feuchte Fleckerl trockengelegt, Bäche reguliert, Flächen versiegelt, der Mensch braucht doch Parkplätze. Jetzt wundert man sich?
Die klimawandelbedingte anhaltende Trockenheit sorgt in Österreich zunehmend für Probleme. Neben der Dürre, die der Landwirtschaft zusetzt, rückt in Teilen des Landes zunehmend auch die Trinkwasserversorgung in den Fokus. Vielerorts wird auf Sparappelle gesetzt, einzelne Gemeinden reagieren mit strengen Wassersparverordnungen, manche sind bereits auf Unterstützung angewiesen.
In meiner Kindheit wäre nie jemand auf die Idee gekommen, daß in Österreich mal das Wasser in vielen Orten knapp werden könnte.