Ziel der engen Gänge und Wareninseln ist ja, dass die Kaufwilligen nicht zu schnell durchmarschieren.
Sie sollen langsam schlendern und noch einiges in den Einkaufswagen legen.
Ziel der engen Gänge und Wareninseln ist ja, dass die Kaufwilligen nicht zu schnell durchmarschieren.
Sie sollen langsam schlendern und noch einiges in den Einkaufswagen legen.
Unübersichtliche ubd überfüllte Geschäfte mag ich auch nicht. Am liebsten gehe ich in Geschäfte in meiner Nähe.
Ich mag überfüllte Geschäfte auch nicht, darum meide ich Zeiten wo Hochbetrieb ist. Mich stören dann diese zusätzlichen Wareninseln und Pappaufsteller noch viel mehr.
Ob viele oder wenige, ich kauf sowieso nur das was ich brauch 
Dieser Studie stimme ich zu 
Ich mag diese Engstellen auch nicht, gehe schnell daran vorbei und habe daher gar nicht das Bedürfnis in die Regale zu schauen, die sich bei den Engstellen befinden. Das Ziel der Strategen ist bei mir also auch nicht erreicht. Ganz im Gegenteil
Engstellen meide ich
Wenn ich in der Nähe in den großen Supermarkt gehe, weiß ich, was ich wo finde und steuere das zielstrebig an, dabei ignoriere ich sämtliche Wareninseln und nehme diese nur am Rande wahr, ohne darüber nachzudenken. Auf mein Einkaufsverhalten wirkt es sich nicht aus, ich nehme das, was ich brauche , egal was mir in den Weg gestellt wird.
Bei mir funktionieren solche Engstellen nicht, ich mache dann gleich eine Abkürzung, weiß ja wo die Produkte liegen, die ich brauche und will schnell fertig sein.
Was im Supermarkt für Frust sorgt, schadet auch dem Geschäft. Eine Studie aus Innsbruck zeigt, wie stark sich enge Gänge auf das Kaufverhalten auswirken – und warum besonders eine Kundengruppe abgeschreckt wird.
Eigentlich sollen sie zum Zugreifen verführen: zusätzliche Wareninseln, Pappaufsteller und Sonderdisplays mitten im Supermarktgang. Doch genau diese sogenannten Zweitplatzierungen können den Umsatz sogar drücken, statt ihn zu steigern.
Das zeigt eine neue Untersuchung der Universität Innsbruck, die in der Fachzeitschrift "PLOS One" erschienen ist. Marketingforscher Mathias Streicher hat untersucht, wie sich vollgestellte Gänge auf das Verhalten der Kundschaft auswirken – mit einem überraschend klaren Ergebnis: Wer den Weg verstellt, verkauft am Ende weniger.
Für seine Studie wertete er in einem rund 800 Quadratmeter großen Supermarkt zwölf Wochen lang Kassendaten aus. In der ersten Phase standen fünf Wareninseln verteilt im Gang, in der zweiten Phase wurden sie entfernt. Der Effekt war eindeutig: Der wöchentliche Umsatzanteil der elf betroffenen Produktkategorien stieg von 4,33 auf 4,83 Prozent, sobald die Aufsteller verschwanden – ein Plus von rund 11,5 Prozent, obwohl insgesamt weniger Produkte präsentiert wurden. Bei 9 von 11 Kategorien legten die Verkaufszahlen nach dem Abbau zu.
In einem zweiten Experiment beobachteten Mitarbeitender verdeckt 578 Kunden im selben Gang. Ohne Wareninseln blieben die Menschen häufiger vor den Regalen stehen und nahmen Produkte deutlich öfter in die Hand – ein wichtiges Vorzeichen für einen späteren Kauf. Zwischen Display und Regal blieben in der vollgestellten Variante zwar etwa 90 Zentimeter Platz, theoretisch genug für einen Einkaufswagen. Doch viele Kunden empfanden diese Enge offenbar als unangenehm und liefen rascher weiter. (web.de)