Das wird nicht so einfach sein dass jemand umzieht nur weil das Haus zu groß ist.
Wenn man das Haus selbst gebaut hat und vielleicht 30 oder 40 Jahre darin gewohnt hat, dann sucht man sich nicht so leicht etwas neues.
Und jeder Umzug kostet auch viel Geld und Nerven.
Und ausserdem brauchen meist auch die Nachkommen das Haus, wenn nicht gleich dann halt etwas später.
Bundesbauministerin Klara Geywitz (D) tätigte folg. Aussage: "Ein Einfamilienhaus sei ein Lebensabschnittsgebäude. Wir haben eine wunderbare Flächenauslastung von 150 Quadratmetern Einfamilienhaus, wenn Sie und Ihre Frau und Ihre drei Kinder da drin wohnen. Doch die Kinder zögen irgendwann aus und dann sei man zu zweit auf 150 Quadratmetern,"
Folgende Interpretation dieser Aussage vom Journalisten: Die Bundesministerin bedauert, dass ältere Menschen auch nach dem Auszug der Kinder im großen Haus wohnen bleiben. Die Botschaft ist klar: Wir als Politik bauen nicht zu wenig, ihr wohnt einfach falsch! Das ist nicht nur überheblich. Es passt auch nicht zur Lebensrealität der Menschen.
Was meint ihr dazu?