Es scheint, dass das überall gleich oder zumindest ähnlich ist - egal ob auf dem Wasser oder in den Bergen. Auch die Bergrettung berichtet von einem massiven Anstieg der Einsätze. Ein bisschen mehr Eigenverantwortung würde an vielen Stellen nicht schaden.
Forum - Stürme, SUP-Boom: Wasserretter haben mehr zu tun
Katerchen
Es ist generell ein Boom bei den Freizeitbeschäftigungen festzustellen. Und viele Menschen denken, dass sie sich mit dem Kauf eines Sportgeräts auch das Können gleich mit erwerben. Früher hat man eine Sportart gründlich von Erfahrenen erlernt, heute wird sofort losgelegt und notfalls hat man ja das Handy dabei.
Bei mir in der Region gibt es zwei Klettersteige, da muss die Bergwacht regelmäßig Leute rausholen. Konnte ich erst vor zwei Wochen beobachten, da kam Jemand nicht mehr vorwärts und zurück traute sie sich auch nicht mehr. Aber eine schicke Ausrüstung hatte sie an. Als sie gefragt wurde gab sie an, dass sie Höhenangst hatte. Klettersteig und Höhenangst, vielleicht braucht man diesen "Kick"?
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3264535/
Die Wasserretter auf den Seen in Salzburg und im Salzkammergut müssen immer mehr Einsätze machen: Der Grund ist zum einen, dass es mehr Unwetter mit Sturmböen gibt. Zum anderen sind durch den Boom bei Stand-Up-Paddle-(SUP)-Boards auch viel mehr Wassersportler unterwegs.
Ein klassischer Tag ist der heutige Mittwoch: Da sprachen die Meteorologen der Geosphere Austria für den Nachmittag eine Gewitterwarnung für das Seengebiet im Salzburger Flachgau und im angrenzenden Oberösterreich aus – auch Sturmböen seien möglich. Für die Salzburger Wasserrettung bedeutet das Arbeit: Bei Sturmwarnung rückt sie bereits am Nachmittag wieder zu Präventivfahrten aus.
Denn immer mehr Wassersportler sind auf den Seen unterwegs – vor allem Stand-Up-Paddler. Sie könnten Unwetterwarnungen oft nicht richtig einschätzen und schafften es dann nicht mehr rechtzeitig ans Ufer, beobachtet der Landesverband Salzburg der Wasserrettung.
Manche achten bei solchen Sportarten einfach zu wenig auf das Wetter.
Und die Wasserretter sollen es dann mit vollem Einsatz gut machen.