Forum - Stau auf den Almen

 
Pesu07

Ich habe heute eine Diskussionssendung über unsere Almen gehört. Einige Aussagen daraus möchte ich euch schreiben - vlt. etwas zum Nachdenken:
Bergsteigen ist zum Breitensport geworden. „Am freien Zugang in die Berge für alle darf nicht gerüttelt werden. Aber wenn diese Freiheit zu viel wird für die Natur und für die einheimische Bevölkerung, dann sind wir gefordert, uns Konzepte zu überlegen." „Die Alm ist keine Freizeitwiese, sie ist ein Lebens- und Kulturraum, in der ich mich als Gast bewege."

Wir sind seit Jahren in den Bergen unterwegs, aber so viele Menschen wie heuer haben wir auf den Almen/Bergen auch noch nicht gesehen. Manche fahren zB mit Badeschlapfen(!) auf den Berg, andere probieren gestylt mit langem Rock, den Aufstieg zu schaffen ...

 

Pannonische

Ja,in die Berg bin in gern... Aber was zu viel ist, ist zu viel. Wandern ist aber was Wunderschönes.

Billie-Blue

Ich mag wandern in den Bergen gar nicht, deshalb wirst du mir da oben nicht begegnen. ich gehe lieber stundenlang spazieren,  in der Ebene oder in der  Hügellandschaft, Mostviertel und Waldviertel, Weinviertel  z.B.

Dass die Freiheit da endet, wo die Freiheit eines anderen gefährdet wird, sollte auch für die Natur gelten. Der Mensch ist objektiv betrachtet nicht das wichtigste Wesen, auch wenn er es glaubt.

 

Maisi

Wir waren heuer auch zweimal auf einer Alm, haben aber immer kleinere, unbekannte Almen als Ziel ausgesucht, damit wir nicht in große Menschenmengen kommen.  Eine war nur ganz spärlich besucht, bei der zweiten sind wir zu niemanden gekommen (war auch ein leicht verregneter Tag)

Ich finde ohnehin, dass der Mensch einerseits zuviel in die Natur rausdrängt (ist ja nicht nur auf den Almen so, auch die Mountenbiker haben meiner Meinung nach nichts im Wald verloren) und andererseits versucht die Natur zurück zu bekommen (siehe Wolf). Verlangt wird das aber nur von Menschen, die in besagten Gebieten nicht zu Hause sind und nicht mit den nachfolgenden Problemen zu kämpfen haben (Müll, Lärm, aber auch Gefahr durch den Wolf) 

Martina1988

Ich gehe sehr gerne wandern. Am liebsten schwierigere Routen, die ein wenig abseits sind, um dem Massentourismus zu entgehen.

 

 

Halbmondchen

Ich besuche sehr selten die Alm. Wir leben am Land mit Aussicht auf die Berge. Im Winter besuchen wir die Turrach gerne aber das war es dann auch schon.

hobbykoch

Meine Wahrnehmung war auch so, dass zwar die Leute vermehrt in der Natur anzutreffen waren. Aber wenn man ein wenig abseits war (unbekanntere Ziele, schwierigere Routen, etc.) waren nicht mehr Leute unterwegs als sonst.

Die schlecht ausgerüsteten Wanderer hat es auch vor Corona schon gegeben. Mein "Highlight" war eine gestylte Italienerin mit "Glitzerschlapfen" auf einem steinigen Waldweg vor ein paar Jahren.

snakeeleven

"Maisi" zu deiner Aussage : "Auch die Mountenbiker haben meiner Meinung nach nichts im Wald verloren". wenn ich als Mountainbiker auf der vorgeschriebenen Strecke unterwegs bin , mache ich nicht soviel Schaden wie die verrückten welche denken DIE KÜHE SIND KUSCHELTIERE