Wird wohl eher beim Wunschdenken bleiben mit der Solidarität.
Man braucht nur aufpassen, welche absonderlichen Vorschläge punkto Ausgangssperren manchmal zu hören sind.
Da sitzen Menschen in ihren Gärten, genießen die frische Luft, und regen sich auf, daß die Wiener am Land herumfahren, in die Berge oder in den Wald gehen.
Die gönnen anderen nicht einmal frische Luft - und dann eine Solidaritätsabgabe?
Viele Menschen verlieren wegen der Lockdowns ihre gesamte Existenz, Job, Wohnung usw. Jene, die sich in Sichherheit wiegen, fordern weitere Lockdowns, entweder weil sie Beamte sind, Pensionisten ,Politiker oder Ärzte, also ihre Posten nicht in Gefahr sind.
Man verdrängt die vielen Familien, denen jetzt Delogierungen drohen, die von Erspartem leben müssen usw.
Ich finde, wenn man sagt, dass die Gesundheit jetzt wichtiger ist und man trotzdem Lockdowns machen muss ( was ja durchaus so sein mag), dann sollte man aber alle gleichermaßen die finanziellen Einbußen tragen lassen. Das bedeutet, jene, deren Arbeitsplätze oder Pensionen nicht unmittelbar gefährdet sind, sollen einen Beitrag von ca. 20 bis 30% ihres Einkommens für jene abgeben, die zur Sicherheit aller, ihre Existenzen verlieren. Arbeitslose verlieren mehr als 30% des Einkommens. Wenn, dann sollten alle einen Beitrag leisten.
Möchte sehen, wer dann noch für den Lockdown ist, wenn er oder sie selbst von Einbußen betroffen ist.
Ich finde es ungerecht, dass viele zum Wohle der Allgemeinheit alles verlieren, es müsste verteilt werden.