Ich glaube nicht daß es schlechte Zeiten sind, solange sich in jedem Haushalt (egal welches Einkommen) mindestens 1 riesiger Flachbildfernseher, immer die neuesten Handys, Spielekonsolen, und was weiß ich noch alles gibt.
Forum - Schlechte Zeiten?
Man war einfach mit weniger sehr zufrieden, jeder kannte jeden und man hat mehr zusammen gehalten. Heute wird eine Konsumgesellschaft herangezogen, statt sich miteinander zu beschäftigen, werden die modernen Medien zum Unterhalter.
Ich kenne zwar die früheren Zeiten nicht, aber ich denke, dass heutzutage vieles als selbstverständlich angesehen wird. Und sich von etwas zu trennen bzw. Auf etwas zu verzichten, das man gewohnt ist, ist bekanntlich schwierig.
Von schlechten Zeiten kann überhaupt nicht die Rede sein. Keiner konnte sich jemals so viel leisten wie jetzt. Schlechte Zeiten waren nach den Kriegen, wo man mit Gold zum Bauern fuhr, um Fleisch und Schmalz zu kaufen.
Jede Zeit hat ihre Plagen, in den 70/80ern gab's z.B. den kalten Krieg.
Die furchtsamen die hinter jeder Ecke den Tod vermuten gab's damals auch, den Spruch das früher alles besser war ebenso und ja, wir wurden nicht mit Panikmache oder Hetze regiert.
Ich denke es ist eine Frage der Persönlichkeit, wie man die Dinge annimmt.
Wir waren schon allein deswegen gechillter weil wir nicht ständig zugemüllt wurden von Idiotendreck den heute jeder ungehindert über die (a)sozialen Medien in den Cyberspace kotzen kann. Auch weil wir Zeit für uns hatten und nicht ständig erreichbar sein mußten, da konnte man trödeln und sich verlieren ohne dass gleich jemand hysterisch wurde weil er einen mal nicht erreichte.
Das den Kindern ein Teil ihrer Kindheit genommen wird finde ich tragisch, aber die Zeit wird's schon richten und sie werden dann rückblickend erkennen daß dieser Corona-Zirkus eigentlich nur dazu diente den freien Willen mit Angst auszuschalten damit vor aller Augen das Geld von unten nach oben geschaufelt - und das Sozial- und Gesundheitssystem zerstört werden kann, weil sich da noch viel Profit machen läßt.
Schlechte Zeiten würde ich nicht sagen - es ist eine andere Zeit.
Glaube aber das die Zufriedenheit besser gewesen ist - bei den meisten Menschen ist die Tendenz immer stetig nach oben gegangen, man hat sich etwas erarbeitet und man könnte sich dann etwas leisten ( und hat sich daran erfreut). Jetzt hat man eher das Gefühl, man strampelt und kommt gerade über die Runden.
Als mir kommt auch vor dass mehr Aggressivität vorherrscht oder sich Leute schneller wegen Nichtigkeiten aufregen.. und was mir auch vorkommt ist dass der Respekt bei vielen verloren gegangen ist
Schlechte Zeiten sind es sicher nicht, und es gabs in den 70-80ern genauso Messerstecher, Banden, Drogen, nur stand nicht ein jeder Stich in der Zeitung, die Medienpräsenz wie heute gab es ja noch nicht 
Ich finde auch , dass die Zeiten nicht schlechter , sondern anders, geworden sind. Die Agressivität ist aber meiner Meinung nach stärker ausgeprägt als früher.
Ich höre in letzter Zeit immer öfter die Meinung, dass nun schlechte Zeiten angebrochen sind. Eine ältere Dame meinte, wir leben in aggressiven Zeiten, die Menschen waren vor 20 oder 30 Jahren viel entspannter. Heute spricht man von "Wutbürgern" und auch die Politik arbeitet mit Panikmache. Wegen Corona gibt es keine unbeschwerte Kindheit und Jugend. Ist das so? Waren die Jahrzehnte von den ca. 1970ern bis in die 2000er Jahre noch sorgloser als heute?