Angeblich ist nichts kaputt. Der Mindestpensionist hat sich beschwert, dass die vielen Kosten wir Steuerzahler tragen müssen. Hat er schon recht. Aber er hat wohl nie besonders viel Steuern eingezahlt.
Forum - Pensionist klebt auch
Für "Sobotkas" Klavier muss 3.000 Euro im Monat bezahlt werden. Wenn dieses Geld Organisationen wie "Die Tafel" o.ä. bekämen, hätten sehr viele etwas davon. Ich kann den Ärger sehr verstehen. Ja, Mindestpensionisten, die ein Leben lang gearbeitet haben, durch div. Umstände vom Leben gebeutelt wurden, haben nicht viele Steuern eingezahlt. Aber man kann keine Pauschalaussagen über sie treffen.
Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 29.03.2023 um 05:21 Uhr
Ohne die genauen Umstände zu kennen, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich groß, dass dieser Pensionist wohl nicht besonders viel Einkommenssteuern bezahlt hat. Das heißt aber noch lange nicht, dass er nicht viel beigetragen hat (Verbrauchersteuern, andere Verdienste, Engagement etc.).
Sein Protest ist jedenfalls gerechtfertigt. Es gäbe viele Projekte, Organisationen oder Stellen, wo 3.000 Euro im Monat wesentlich sinnvoller investiert werden könnten.
Alles schön und Gut aber es ist und bleibt fremdes Eigentum . Ich habe kein Verständnis für diese Art der Demonstration . Das Alte Rom hatte Paläste da sind alle vor Neid erblast und ... wenn da jemand mutwillig etwas kaputt gemacht hätte wäre er auf einen Pfahl gesteckt worden oder am Kreuz montiert und so lange hängen gelassen bis er sich verflüssigt hat .
Wenn er Mindestpensionist ist hat er auch wenig einbezahlt und darf sich nicht beschweren. 
Wenn der Pensionist sein Leben lang im Niedriglohnbereich arbeiten musste hat er natürlich auch wenig Abgaben leisten können. Da sollte man etwas differenzierter urteilen. Er hätte bestimmt auch gerne einen hochbezahlten Banker oder Ähnliches gemacht und damit auch mehr für die Pension einbezahlt.
Insofern kann ich seinen Ärger verstehen über diese Art von Geldverschwendung.
Auch wenn jemand wenig Steuern einzahlt oder gar keine, darf er sich beschweren. Ich finde nur, wenn man vom hart erarbeiteten Einkommen eine große Summe an den Staat in Form von Steuern zahlen muss, ist der Ärger noch größer, wenn dieses Geld dann verschleudert wird.
Allerdings finde ich es weniger klug, sich im Parlament anzukleben, denn es wäre sehr schade, wenn dies dann als Argument verwendet wird, dass die Bürger und Bürgerinnen deshalb nicht mehr hinein dürfen.
Der Bösendorfgerflügel erscheint mir fast als Ablenkungsmanöver. Damit die Menschen darüber reden, statt über die wirklich großen Summen Geld.
Die 3000 Euro pro Monat sind nicht einmal Peanuts im Vergleich dazu, wieviel Milliarden Steuergeld in den letzten Jahren beim Fenster völlig kopflos und sinnlos hinausgeworfen wurden. Und die eigene Klientel bedient wurde.
Manchmal glaube ich, dass die meisten das gar nicht mitbekommen , sonst müsste das Parlament schon überfüllt sein mit angeklebten Personen.
Aber ja, der Bösendorfer ist Symbol für die Dekadenz mancher Politiker. Als Wähler hat man aber die Möglcihkeit, diesen Leuten, die das Geld verschwenden eine Absage zu erteilen.
Man sollte das Recht zu demonstrieren nicht vom sozialen Status oder dem Alter abhängig machen. Allerdings bleibt diese Art auf alle Fälle Sachbeschädigung und ein alter Mensch sollte es vielleicht besser wissen als ein sehr junger
Hat glaube ich auch keiner geschrieben, dass nicht ein jeder demonstrieren darf!
Leute, wie dieser Herr sollten sogar für ihre Anliegen demonstrieren bzw. den Mund aufmachen. Und dabei Unterstützung von anderen bekommen, denen es wirtschaftlich besser geht. Es war soweit ich das gelesen habe, zum Glück keine Sachbeschädigung. Ich würde es blöd finden, wenn wegen so einer Aktion das Parlament nicht mehr für BürgerInnen zugänglich wäre.
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Bei einer Protestaktion, gegen die "dekadente Abgehobenheit des Parlaments", hat sich ein Pensionist an das goldene Klavier im Parlament geklebt.
Hoffentlich an einer Stelle wo er nichts kaputt machen kann, sonst wird es teuer.