Is das nicht ekelig?
Forum - Olivenöl vegan?
Ich kenne in Dalmatien nur folgende Methoden und war auch selbst schon dabei 
Handernte: Die Oliven werden mit kleinen Plastikrechen ("Vibrolis") von den Ästen gestreift oder per Hand gepflückt.
Netze: Große Netze werden unter den Bäumen ausgelegt, um die Früchte aufzufangen.
Traditionell: In manchen Regionen werden die Oliven noch mit Stöcken abgeschlagen, was aber eher bei sehr reifen Früchten gemacht wird.
Qualitätssicherung: Die Oliven werden möglichst am selben Tag oder spätestens nach wenigen Tagen zur Ölmühle gebracht, um ein hochwertiges, natives Olivenöl extra zu erzeugen.
So stelle ich mir das auch vor - jedoch ist die Realität leider anders. Es hat auch nicht jeder Zugang zu Olivenöl, wo man bei der Ernte zusehen kann, oder Freunde, die gutes Olivenöl besorgen können.
Der ganze vegane Hype ist doch nur Unsinn.
Bei jedem Lebensmittel kann sich eine Mücke oder ein kleines Käferchen verstecken.
Und wenn einem Veganer in der Nacht eine kleine Spinne in den Mund kriecht, dann geht die welt auch nicht unter.
Das hört sehr grauslig an, bisher habe ich aber immer nur solche Netze gesehen, wo die Oliven danach hineinfallen und eingesammelt werden.
Genuss heute bringt einen Olivenöltest:
Viele Olivenöle sind nicht vegan
Auch wir wussten vor unserer Recherche nichts davon: In großen Plantagen werden bei der nächtlichen maschinellen Ernte Geräte eingesetzt. Diese wirken wie riesige Staubsauger und saugen alles aus den Baumkronen ein.
Nicht nur Oliven, sondern auch schlafende Vögel und Insekten. Teilweise werden die Tiere zusammen mit den Oliven gepresst. So sind Federreste und organische Rückstände unweigerlich Teil des Produktionsprozesses.
Aufgrund des massenhaften Tods von Vögeln bei der Olivenernte dürfen viele Öle nicht die Kennzeichnung „vegan” tragen.
Diese grausamen Erntemethoden führen dazu, dass allein in Spanien jährlich rund 2,6 Millionen Vögel sterben, darunter viele Zugvögel und bedrohte Arten.
Für den Genießer bedeutet das zudem eine geschmackliche Katastrophe. Sobald die Oliven bei diesem rabiaten Vorgang verletzt werden, beginnt der Gärungsprozess. Der Säuregehalt schießt in die Höhe.
Während die EU für „Nativ Extra“ einen Säuregehalt von bis zu 0,8 % erlaubt, liegt die wahre Grenze für Spitzenqualität bei 0,3 %.
Wer etwas dagegen tun möchte, sollte auf Olivenöl aus Kreta oder kleinen Familienbetrieben zurückgreifen. Bei der vogelfreundlichen Ernte werden die Oliven tagsüber von Hand oder mithilfe von Auffangnetzen geerntet. Sodass Vögel, Wildtiere und selbst die Oliven verschont bleiben.
Unser Fazit: Mit irreführenden Gütesiegeln wie Nativ Extra werden Verbraucher hinters Licht geführt. Von den geschmacklichen Abgründen und dem Tierleid einmal abgesehen, stellen die mangelhaften Olivenöle ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar.