Vor allem ist es gerecht, dass jetzt auch bei den Pensionisten gespart wird. Das sieht auch keiner ein, wenn überall gespart wird, nur bei den Pensionisten nicht. Es ist gut, wenn alle ihren Beitrag leisten.
Forum - Momentum will Förderung für Privatpensionen streichen
Pensionisten und Pensionisten, sind unterschiedliche Personen.
Der eine ist Mindestrentner und schaut jetzt schon ob er die Heizung aufdrehen kann, was soll der noch einsparen können und auf was verzichten???
Der mit einer tollen Pension, leistet sich Südurlaub im Winter, Wahlärzte und Privatpension.
Der eine bekommt einen prozentualen Zuschlag zur Pension von 18 Euro, der andere 200 Euro!
Arbeitsplätze für alte Dienstnehemer bereitstellen, klingt gut - ist im Büro vielleicht möglich. ( oder als BP)
Bei uns wird es keiner aushalten bis 65. Da wird 60 schon eine Herausforderung. Wahrscheinlich sollen wir arbeiten so lange als möglich, dann die Rentenkasse nicht belasten und schnell in die "Schatulle" springen!
Sehe es nicht als "Abzocke" der Jungen. Was haben diese bereits "geleistet"???
Viele durften studieren - auch auf unsere Kosten. Genug junge Leute achten sehr genau auf Work-Life-Balance, Bildungsauszeiten, Sabbatical. oder suchen sich einen "leichteren" Job.
Auch wir haben im Generationenvertrag Verantwortung übernommen, auch wenn der Altersschnitt sich enorm verändert hat.
Das weiß man und auch die Politik, bereits Jahrezehnte!
moga67, Österreich hat nun die Regierung, die sie wollte.
Da braucht sich jetzt keiner aufzuregen. Auch die Pensionisten nicht. Auch nicht jene, die dann für weniger Pension länger arbeiten müssen
Die SPÖ wollte in den Verhandlungen unter anderem die Pensionisten vor Sparmaßnahmen schützen.
Solange die Leute Parteien wählen, welche ihre vermögende Klientel bedienen, statt kleine Leute zu entlasten, ( Mindestpensionisten usw), darf man sich nicht beschweren.
Den Leuten scheint es zudem auch nur recht zu sein, dass die Vermögenden geschont werden und die Kleinen zahlen dürfen.
Mein Mitleid hält sich da nun sehr in Grenzen.
Stimmt - wie hat Lara1 immer geschrieben: "Nicht mein BP" - ich sag " Nicht meine Regierung"
Helfen kann ich mir leider auch nicht!
Ja, das ist Demokratie. Diejenigen, die das nicht wollen, müssen auch in den sauren Apfel beißen.
Anscheinend gibt es da Stimmen für die SPÖ. Doch solange ein Babler an der Macht ist, und die SPÖ noch immer der Vranitzky-Ära nacheifert, nicht wie Kreisky, der mit allen Menschen reden wollte, wird das nie und nimmer was werden.
Wir haben nicht einmal noch eine Regierung, kennen das Programm nicht, aber es wird schon fleißig quergerschossen. Warten wir ab.
Ja, da gibt es Stimmen für alle möglichen Parteien, wahrscheinlich auch für die SPÖ.
Genau, vielleicht wird es ein total geniales Programm und Kickl ein staatstragend agierender Kanzler, auf den man auch international stolz sein kann.
Nur - sorry - es ist halt sehr schwer vorstellbar...
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil meiner Einschätzung überraschen.
Tja, irgendwann werden die Fangirls feststellen, daß auch Kickl nicht auf dem Wasser wandeln kann. Manche werden dann aufwachen, andere weiterhin ausschließen was nicht in die eigene Blase paßt
@Billie-Blue, aber nicht alle in Österreich haben die Regierung die sie wollten auch bekommen. und müssen sich mit den anderen Pakt zufrieden geben.
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gefunden auf sn.at
Während die meisten Pensionsexperten eine Erhöhung des Antrittsalters zumindest mittelfristig für unabdingbar halten, denkt das gewerkschaftsnahe Momentum-Institut ganz andere Maßnahmen an, um das System zu entlasten. Im Wesentlichen drängt man in einem aktuellen "Policy Brief" darauf, Menschen etwa über eine Teilpension länger im Arbeitsleben zu halten. Zudem würde man gerne jegliche öffentliche Förderung für Privatpensionen streichen.
Die Autoren argumentieren, dass ältere Menschen viel stärker von Arbeitslosigkeit bedroht seien als jüngere und auch mehr Schwierigkeiten hätten, einen Job zu finden. Dem will man gesetzlich entgegen wirken. Einen finanziellen Anreiz, damit Betriebe ältere Arbeitnehmer auch tatsächlich einstellen, könnte ein Beschäftigungsbeitrag der Unternehmen für über 60-jährige Arbeitnehmer sein. Analog zur Ausgleichstaxe für begünstigt Behinderte würden Ausgleichszahlungen ab einer gewissen Unternehmensgröße fällig.
Das wäre eine gute Idee, um die Arbeiotsplätze auch für ältere Beschäftigte bereitzustellen und zu schützen.