Ich habe den Post mit Interesse gelesen. Besonders Darbo überrascht mich. Ich hielt es immer für eine Qualitätsfirma
Forum - Konsum-Ente 2021
Da sieht man wie man überall verar. wird. Echt traurig. Danke für die Info, werde mir den Bericht sicher noch genauer durchlesen.
Sehr interessant und bedenklich. Ich befürchte, dass man die Liste noch ewig erweitern könnte. Solche Methoden der Hersteller sind mitunter die Gründe, warum ich immer mehr Produkte direkt ab Hof kaufe.
Ich finde dieses Ranking immer besonders wichtig, da es die Konsumenten wieder etwas sensibilisiert. Viele lesen nur die Marke und glauben sie kaufen Qualität. Umso wichtiger die Rückseite der Produkte und die Mengenangabe zu lesen und zu vergleichen.
Da gibt es nur eines um das zu vermeiden- "zurück zur Natur". Falls man die Möglichkeit hat , soviel wie möglich selbst im Garten anbauen und direkt beim Bauern einkaufen.
Gut daß ich keinen Kuchen-Dekor kaufe. Ist auch nicht notwendig. Der Rest ist mir egal, denn jeder kann hoffentlich lesen und ist somit auch im Bilde.
Ansonsten muß ich snakeeleven zustimmen.
Ich muss Darbo etwas in Schutz nehmen. Der Verbrauch von Honig liegt in Österreich bei etwa 8500 Tonnen, die heimische Produktion liegtbei rund 4000 Tonnen. Die "österreichischen" Bienen können nicht genug erzeugen. Die Selbstversorgerrate liegt bei ca. 46%. In Deutschland ist der Unterschied noch krasser: Erzeugung etwa 29000 Tonnen, Import rund 83000 Tonnen. Der meiste Honig kommt aus Mexiko und Argentinien, dann die Ukraine (noch).
Bei Darbo steht:
Zutaten: Mischung von Honig aus EG-Ländern und Nicht-EG-Ländern.
Jeder Konsument muss dann selber entscheiden.
Bei meinem Imker ist der Honig aus, wenn er aus ist!
genannte Artikel betreffen uns nicht
aber die Hinweise sind mir wichtig, danke Pesu07 💐
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Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) fragt jährlich Tausende von KonsumentInnen, welche Lebensmittelkritik es so gibt (Verpackung, Inhalt, Herkunft usw.). Mehr als 8.600 Menschen hatten sich an der Abstimmung über das "ärgerlichste Lebensmittel" des vergangenen Jahres beteiligt.
Vor wenigen Wochen wurde die Auswertung für 2021 abgeschlossen und an die meistkritisierten Produkte wurde der Negativpreis „Konsum-Ente“ vergeben.
1.Preis geht an Dr. Oetker.
Der deutsche Nahrungsmittelkonzern verkaufte in Ö mit Titandioxid versetzten Kuchendekor, während in Deutschland der umstrittene Zusatzstoff schon verbannt worden sei, lautet die Begründung.
Der von Dr. Oetker hierzulande in einigen Produkten (z.B. Party Mix, Rainbow Mix) noch beigemischte, als E 171 gekennzeichnete weiße Farbstoff war im vergangenen Mai von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als "nicht sicher" eingestuft worden. Titandioxid stehe im Verdacht, krebserregend zu sein, in Frankreich ist es seit 2020 in Lebensmitteln verboten. "Beim dort verkauften Kuchendekor verzichtet Dr. Oetker auf Titandioxid - ebenso seit einiger Zeit in D. Das Unternehmen hatte angekündigt, dass dies in Ö bis spätestens Ende 2022 der Fall ist. Aufgrund eines mittlerweile beschlossenen EU-Verbots hat das Unternehmen nun möglicherweise früher Handlungsbedarf: Ab Sommer 2022 ist die Verwendung des Zusatzstoffes Titandioxid in Lebensmitteln untersagt", so der VKI.
2. Preis geht an das S-Budget Baguette von Spar
Das Weißbrot wird nach Auskunft des Unternehmens tiefgekühlt importiert, um in Österreich fertig gebacken zu werden. Der weite Transportweg und dass auch heimische Betriebe das Lebensmittel erzeugen könnten.
3.Platz Nuss-Nougat-Creme v. Rewe
Anfang 2021 brachte Rewe in Ö eine Nuss-Nougat-Creme der neu eingeführten Eigenmarke Billa Bio auf den Markt. Sie enthält eben Sonnenblumen- auch Palmöl, was viele Konsumentinnen und Konsumenten offensichtlich nicht goutieren
4.Platz geht an Darbo Feiner Blütenhonig.
Die Tiroler Firma bezieht ihre Zutaten nicht ausschließlich von heimischen Imkern, sondern auch aus Ungarn, Rumänien und Mexiko.
Weiters: Römerquelle ließ mit einer versteckten Preiserhöhung die Emotionen hochgehen: Die Ein-Liter-PET-Flasche wurde laut VKI auf 0,75 Liter verkleinert, der Preis pro Liter erhöht, Römerquelle Emotion habe sich damit über Nacht um elf Prozent verteuert.