Was für ein genialer Tipp. Für mich als nicht Katzenfreund (vorsichtig ausgedrückt) wäre es nicht so ideal. Plötzlich könnte eine Katze auf den Geruch aufmerksam werde und mich für eine Katzenfreundin halten.
🤮bäh
Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 16.06.2022 um 10:16 Uhr


Katzenminze zieht Katzen wie magisch an. Stellt man den Tieren einen Topf mit der Pflanze hin, machen sich die Vierbeiner sofort mit entrücktem Blick und nahezu aggressiv darüber her.
Dass die Pflanze neben der drogenähnlichen auch eine ganz praktische Wirkung hat, zeigten bereits frühere Studien: Denn Katzenminze beinhaltet – genauso wie der im asiatischen Raum weitverbreitete Silberwein – Substanzen, die die Asiatische Tigermoskito vertreiben.
Für die intensive Wirkung der Pflanzen auf Katzen sind sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich: bei Katzenminze Nepetalacton, bei Silberwein Nepetalactol – beide zählen zu den Iridoiden. Diese dienen der Abwehr von Fressfeinden der Pflanze und dem Schutz vor Bakterien und Pilzen. In der Studie, die nun im Fachjournal „iScience“ erschienen ist, fanden die Forscherinnen und Forscher heraus, dass die Freisetzung von Iridoiden um das Zehnfache erhöht wird, wenn die Blätter von den Katzen zerkaut, zerfetzt und aufgerieben werden. Doch nicht nur das: Auch die Zusammensetzung der freigesetzten Iridoide verändert sich – und zwar so, dass Katzen noch weiter dazu ermuntert werden, die Pflanze zu malträtieren. (science.orf)
Nachdem die asiatische Tigermücke sich auch in Europa verbreitet, empfehle ich euch, es den Katzen nachzumachen: wälzt euch in Katzenminze.