Die Kokainkonzentration im Wiener Abwasser ist im vergangenen Jahr um ein Drittel gestiegen. Das zeigt eine Studie der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EUDA).

Was die Wienerinnen und Wiener zu sich nehmen, landet irgendwann im Abwasser. Das gilt auch für Drogen. Sehen kann man das in einer EU-Analyse, an der Wien seit 2022 teilnimmt. Damals wurden noch rund 371 Milligramm Kokain pro 1.000 Einwohner im Wasser gemessen. Vergangenes Jahr waren es bereits 595 Milligramm: ein Anstieg von 60 Prozent in den vier Jahren, in denen gemessen wurde.

Im Vergleich der europäischen Hauptstädte liegt Wien auf dem 9. Platz

  1. Amsterdam       1.172 mg
  2. Brüssel 1.020 mg
  3. Bern 724 mg
  4. Dublin   719 mg
  5. Kopenhagen 696 mg
  6. Ljubljan       658 mg
  7. Berlin    644 mg
  8. Oslo       619 mg
  9. Wien     595 mg
  10. Zagreb  569 mg

(orf)

Brüssel wundert mich etwas, nur der zweite Rang. Wenn man überlegt was sich in Brüssel alles aufhält kann man diese Stadt doch nur im Rausch erleben.