Österreich hat übrigens die größte oder eine der größten Dichten an Lebensmittelmärkten.
In Wien kann ich von meinem Zuhause aus in 2 Filialen desselben Lebensmittelkonzerns in 5 Minuten zu Fuß gehen, in eine dritte und vierte Filiale derselben Kette in 10 bis 15 Minuten, zu einem anderen Diskonter in 10 Minuten. Dazu kommen in 5 Minuten Gehweite ein Bäcker, ein türkischer Laden, ein Frischfischgeschäft und ein Bio- Laden. Also insgesamt 9 Geschäfte mit Lebensmitteln in Gehweite. Und ich wohne nicht im Zentrum!!! MIt dem Auto kann ich unzählige Lebensmittelfilialen in weniger als 10 Minuten erreichen.
Am Land haben wir erst seit kurzem wieder einen Nahversorger, der aber die Öffnungszeiten schon wieder stark reduziert.
Dieses Ungleichgewicht ist beachtlich.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 12.10.2024 um 14:50 Uhr


gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3276850/
Jede zehnte Gemeinde Salzburgs müsse ohne Nahversorger auskommen, heißt es in einer Studie der KMU Forschung Austria. Im bundesweiten Vergleich schneidet Salzburg hinter Steiermark und Wien noch am Drittbesten ab. Allerdings gebe es weiter ein großes Gefälle zwischen Stadt und Land.
In kleinen Gemeinden lohne es sich für jüngere Generationen oft nicht mehr, das Lebensmittelgeschäft der Eltern zu übernehmen, heißt es in der Studie. Problemzonen seien kleinere und entlegenere Gemeinden mit weniger als zweitausend Einwohnern. Diese Entwicklung sei nicht neu. Seit vielen Jahren würden Nahversorger in ländlichen Gegenden zusperren, während es in Stadtgebieten weiteren Zuwachs gibt.
Da ist sicher ein Grund, weil viele in anderen Orten arbeiten und auf dem Weg in einem Supermarkt einkaufen.
Der Nahversorger wird oft nur mehr für Kleinigkeiten besucht.