Ja, es ist fürchterlich mit anzusehen, was wir unseren Meeren antun (unter anderem). Wer heute tiefgekühlt, Säckeweise Fisch aller Art und Herkunft für wenig Geld im Supermarkt kaufen kann, fragt sich meist nicht, wo und wie dieser gefangen wurde. Das betrifft alle Mehresbewohner genauso wie den Hai, der wie andere Arten, schwer in Gefahr ist.
Leider hat sich seit meiner Jugend in den 80 ern, wo das schon großes Thema war, nichts verbessert, sondern eher verschlechtert..
In den letzten Jahrzehnten ist die Nachfrage nach Haifischflossen stark gestiegen , wegen Haifischflossensuppe in China.
Dazu werden den Haien grausamst die Flossen abgeschnitten und die Tiere wieder über Bord geworfen, wo sie absinken und am Meeresboden verbluten oder über Tage einen qualvollen Erstickungstod erleiden.
Shark- Finning nennt man dieses Verfahren, bei welchem jährlich etwa 100 Millionen Haie sterben müssen , um 8000 Tonnen Haiflosse zu gwinnen. zweihunderttausend Tonnen Fischfleisch gehen dabei verloren.
Eine Bürgerintitiative , welche den Handel mit Haiflossen in der EU verbieten soll, wurde im Jänner eingereicht, mit 1 Million Unterschriften.
Portugal und Spanien gehören weltweit zu den größten Haifangnationen, die Haiflossen exportieren sie nach Asien.
Die Haifischpopulation wird in den nächsten Jahren kollabieren und vor allem in den Entwicklungsländern fehlt das Haifleisch als wichtige Nahrungsquelle.
Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 20.01.2022 um 11:30 Uhr