Tja, das Imperium schlägt zurück würde ich da sagen. Auch die Tiere wissen sich gut zu wehren wenn der Mensch zu viel wird.
Forum - Giftiger Kugelfisch breitet sich im Mittelmeer aus
Algen, Quallen und jetzt Kugelfische. Die Meere beginnen sich gegen den Menschen zu wehren. Silviatempelmayr hat das sehr schön ausgedrückt 
Lest einmal das Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzing. Dort rebelliert auch die Natur gegen die Menschen.
Kugelfische haben wir beim Tauchen bzw. Schnorcheln schon gesehen. Als Fugo wird er in Japan als Delikatesse von speziellen Köchen zubereitet. Wir hatten jedoch noch nie das Bedürfnis ein Gericht mit Fugo zu probieren.
Naja, leider ist es nicht ganz so einfach, dass sich jetzt die Natur gegen die Menschen wehrt. Der Kugelfisch zählt zu den invasiven Arten und bedroht bzw. verdrängt auch die heimischen Fischarten in europäischen Gewässern.
Das waren aber extreme Exemplare der Kugelfische mit 11 Kilogramm. In Japan werden aber Kugelfische gegessen, wobei nur das ungiftige Muskelfleisch gegessen wird, das wird speziell zubereitet.
Der Riesenkugelfisch kann eine Größe von 1,20 Meter bekommen. Der Hasenkopf-Kugelfisch wird in der Regel etwa 40 cm groß, man hat aber auch schon Exemplare von 1,10 Meter Größe angetroffen.
Passend zur Urlaubssaison:
Ein invasiver Kugelfisch breitet sich immer weiter in griechischen Küstengewässern aus, nach übereinstimmenden Medienberichten sei es bereits zu mehreren Zwischenfällen mit Badegästen gekommen. Gemeint ist der Hasenkopf-Kugelfisch (Lagocephalus sceleratus), auf Griechisch „Lagokefalos“. Ursprünglich stammt er aus dem Indischen und Pazifischen Ozean, doch seit Jahren dringt er ins östliche Mittelmeer vor. Inzwischen taucht er regelmäßig an beliebten Badestränden auf.
Anfang Juni 2026 wurden am Strand von Kreta zehn Exemplare mit je rund elf Kilogramm Gewicht in nur anderthalb bis zwei Metern Wassertiefe gefangen. Der Kugelfisch ist gleich auf zwei Arten gefährlich. Sein Fleisch enthält das Nervengift Tetrodotoxin - eines der stärksten bekannten Gifte überhaupt. Da sich das Toxin im gesamten Tier verteilt, gilt kein einziger Teil als unbedenklich für den Verzehr.
Wer den Fisch nicht isst, muss sich dennoch vor seinem Biss in Acht nehmen, auch wenn dieser selbst nicht giftig ist. Die schnabelartigen Kiefer des Tieres sind messerscharf und können tiefe Wunden reißen sowie starke Blutungen auslösen. Laut einer griechischen Tageszeitung musste eine ältere Frau nach einem Biss ins Kra*kenhaus gebracht und genäht werden. Die Bandbreite der Verletzungen reicht von Bisswunden an den Schienbeinen bis zu Angriffen am Gesäß oder im Genitalbereich.
Autsch 😖