Forum - Geistesblitz

 
Ullis


Wir sind oftmals so darum bekümmert, wie schlecht es anderen geht.
Vor allem dann, wenn es unsere Kinder betrifft. Wenn sie in ein Loch
gefallen sind und darum kämpfen, wieder herauszukommen, wollen wir
als Mutter und / oder Vater alles uns mögliche tun, um sie bestens zu
unterstützen. Wenn sich unsere Kinder statt dankbar uns zuzuwenden,
sich sogar von uns abwenden, verzweifeln wir. Und wollen noch mehr
tun. Das treibt sie oft noch weiter weg.
Was wäre, wenn wir uns in diesen Momenten ganz stark um uns selbst
bemühen? Was, wenn unsere Kinder uns widerspiegeln, was mit uns
passiert (ist) ? Kümmern wir uns um uns, suchen uns Hilfe und gehen
den Weg hinein in die Selbsliebe und Selbstverantwortung, geben wir
unseren Kindern Raum. Denn ihnen geht es oft schlecht, weil sie
erleben, wie furchtbar wir uns fühlen! ( ihretwegen)
Nehme wir ihnen den Druck, indem wir uns stärken, sind wir erstens
mit uns selbst beschäftigt und wir werden dazu stärker. Das ist
spürbar für unsere Kinder. Geht es uns besser, kommen sie wie von
selbst und fragen:
"Mama / Papa, was hast Du gemacht, dass es Dir so
gut geht? " Das öffnet neue Türen!
Es lohnt sich, diesen Versuch zu wagen. FÜR unsere Kinder, für uns
und für alle, die nach uns kommen!

hobbykoch

Das ist ein Ansatz, dem ich sehr viel abgewinnen kann - nicht nur in Krisensituationen. Wenn ich darauf achte, dass es mir selber gut geht, kann ich auch viel besser, ausgeglichener und intensiver für andere da sein.