Das Wetter in den Bergen wird gerne unterschätzt. Offenbar auch in diesem Fall. Da hätte die Klamm wohl geschlossen werden müssen
Forum - Flutwelle in Höllentalklamm
Für die Betreiber einer Klamm wird es immer schwieriger, diese als sicher freizugeben. Jedes Jahr hört man von Unfällen (Steinschläge .)
Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 18.08.2021 um 08:34 Uhr
Die Steg- und Weganlagen einer Klamm sind immer den Naturgewalten ausgesetzt. Die Betreiber sind ohnehin bemüht, bei aufziehendem Gewitter die Klamm so schnell wie möglich zu räumen. Aber ein Restrisiko bleibt immer.
Wir haben in diesem Sommer kaum stabiles Wetter. Eigentlich muss man ständig damit rechnen dass ein Gewitter aufzieht. Einzelne Tage sind vielleicht stabil
Wir haben in diesem Sommer kaum stabiles Wetter. Eigentlich muss man ständig damit rechnen dass ein Gewitter aufzieht. Einzelne Tage sind vielleicht stabil
Die Wanderungen in den Bergen sind nicht zu unterschätzen. Lieber einmal weniger weit oder hoch,wenn schon eine schlechte Wettervorhersage da ist.
Wenn man in der Natur unterwegs ist, kann man das Risiko zwar minimieren mit guter Ausrüstung, jedoch nie ganz beseitigen. Bei starken Regenfällen sind solche Gebiete rasch eine Gefahrenzone.
Sie ist eine der am meisten begangenen Wanderrouten in Bayerns Alpen: die Höllentalklamm zwischen Alpspitze und Waxenstein. Durch sie führt der Weg hinauf zur Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg. Bis zu 70 000 Ausflügler kommen jedes Jahr durch das Nadelöhr oberhalb von Grainau.
Am Montagnachmittag ist die enge Schlucht für zwei Wanderer sehr wahrscheinlich zu einer tödlichen Falle geworden. Zu dem Unglück kam es, als gegen 15.45 Uhr der Hammersbach nach heftigen Regenfällen plötzlich stark anschwoll. Nach Angaben der Polizei hat eine regelrechte Flutwelle am oberen Ende der Klamm eine Brücke mit sich gerissen - und mit ihr zwei Wanderer, die darauf standen. Danach lief eine große Rettungsaktion an, an der mehr als hundert Feuerwehrleute, Rettungskräfte der Wasserwacht und der Polizei beteiligt waren.
Es gibt ja sehr viele begehbare Schluchten und Klammen in den Bergen, schrecklich wenn so etwas passiert. Solche Ereignisse werden immer häufiger, dem Klimawandel geschuldet.