In der Volksschule bekam bei uns jedes Kind am Faschingsdienstag von der Konditorei um die Ecke einen Faschingskrapfen. Nie wieder hat mir ein Krapfen so gut geschmeckt wie damals.
Forum - Fasching und der Krapfen
Billie-Blue, das kenne ich auch. Als Kind hatte man noch ganz andere Geschmacksempfindungen und den Krapfen gab es nur einmal im Jahr, am Faschingsdienstag. Das war dann ein Genuss.
Ich ging als Kind am Faschingsdienstag immer in Wien auf die Mariahilferstraße zum Gerngroß, da war die große Krapfenverteilung 
Ja, das sind schöne Kindheitserinnerungen. Damals war man noch nicht so übersättigt wie heute! Deshalb hat es uns auch wahrscheinlich besser geschmeckt. Heute könnte man sich theoretisch jeden Tag ein paar Krapfen kaufen. Da vergeht einem dann auch gleich wieder die Lust darauf.Das kann man auch auf andere Lebensmittel und Konsumartikel übertragen.
Ja früher hatte das sicher seine Berechtigung, doch wer fastet den heutzutage noch wirklich? Die Krapfen sind geblieben und schmecken uns sehr
Fasching ist für mich Krapfenzeit.
So ein frischer Krapfen ist aber ein richtiger Genuss, das war in Kindheit so und ist auch heute noch so.
In unserer Raika gibt es am Faschingsdienstag auch für jeden Besucher einen Faschingskrapfen.
Da ist immer einiges los.
Ich kann mich auch noch an die guten Krapfen aus der Kindheit erinnern. Die gab es nicht das ganze Jahr, was sie zu etwas besonderen machte
Früher hat es die Krapfen auch nur in der Faschingszeit gegeben, heute gibt es sie das ganze Jahr über in den verschiedenen Variationen.
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Den Menschen wurde damals geraten, vor Beginn der Fastenzeit deftige Krapfen zu essen, um während des Fastens bei Kräften zu bleiben.
Im 18. und 19. Jhdt entwickelte sich der Faschingskrapfen zu einem Trendgebäck, der bei vielen großen Ereignissen wie zB Bällen nicht fehlen durfte. In der Wiener Hofburg gab es in der Faschingszeit zB das sogenannte "Krapfenschießen". Erzielte man beim Schießen eine hohe Punktzahl, wurde man mit Krapfen belohnt.