ja, ich trauere dem Schilling nach
Forum - Euro-Bargeld feiert 20. Geburtstag
Am Anfang war es eine Umstellung und ich habe alles in Schilling umgerechnet. Aber nun mache ich das schon ewig nicht mehr, der Schilling ist mir fremd geworden und jetzt ist es umgekehrt wie damals. Da muss ich erst einen Schillingpreis in Euro umrechnen, damit ich ein Gefühl für die Größe einer Summe bekomme. Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern und staune, wie schnell die Zeit vergangen ist.
Ich würde nicht eine einzige Sekunde dem Euro nachtrauern, aber dem Schilling noch heute!
Ich rechne noch heute in Schilling um und wundere mich, daß ich solch überteuerten Sachen (Schuhe, Kleidung) kaufe, die ich mir vorher nicht geleistet hätte.
Ich sah die Einführung damals mit Skepsis. Das hat sich ja auch teilweise gezeigt, dass das Gefühl nicht ganz falsch war. Trotzdem ist mit dem Euro auch einiges praktischer geworden.
Mir war der Schilling lieber als der Euro. ich sehe auch heute noch keine grossen Vorteile für den Normalbürger, wie ich einer bin. Das 1 oder 2mal wechseln im Urlaub hat mich nicht gestört.
Ich kann mich noch gut an die "Euro-Starterpakete" erinnern, wo alle Münzen enthalten waren. Ich habe ewig gebraucht, um ein Gefühl für den Euro zu entwickeln. Der Umrechnungsfaktor 13,7603 ist unzählige Male in meinen Taschenrechner eingetippt worden. Da hatten es die Deutschen leichter.
Das Reisen und das Einkaufen beim naheliegenden Nachbarn hat der Euro für mich schon erleichtert.
Vor 20 Jahren wurde der Euro zum ersten Mal als Bargeld ausgegeben.
Es war eine besondere Silvesternacht, als vor 20 Jahren die neuen Euro-Banknoten und -Münzen in den Umlauf kamen. Überall in der damals zwölf Mitgliedsstaaten umfassenden Eurozone wurde das neue Geld gefeiert - mit als erstes in Finnland, wo wegen der Zeitverschiebung die Euro-Scheine eine Stunde früher als hierzulande aus den Automaten kamen und die Finnmark ablösten. (tagesschau.de)
Ich gebe es zu, ich trauere der D-Mark und dem Schilling nach. Ich hatte immer zwei Geldbörsen, eine mit Mark und eine mit Schilling. Und in Italien hatte ich mich immer fast wie ein „Millionär“ gefühlt, wenn ich beim Einkauf mit Hunderttausenden von Lire hantierte.