Forum - Ein Jahr Corona

 
Pesu07

Vieles, was wir uns vor einem Jahr noch nicht vorstellen konnten, ist heute fast selbstverständlich.
Was habt ihr in diesem Jahr gelernt?
- Brotbacken
- Entschleunigung - Zeit gewonnen
- neue Hobbys entdeckt
- noch regionaler einkaufen
- Homeschooling
- ...

Skalar

Ich organisiere meinen Haushalt noch straffer. Ich habe gelernt, dass wir mit zwei Großeinkäufen durch die ganze Woche kommen. Früher war ich fast jeden Tag einkaufen. Kochen oder Backen habe ich nicht gelernt, das konnte ich schon vorher, aber ich plane für das Mittagessen oft neue Rezepte ein und auch neue Kuchenrezepte probiere ich aus.

Nach Jahren habe ich mich mal wieder an ein größeres Strickprojekt (die Wolle hat ungefähr 7 Jahre hier gelegen) gewagt - jetzt bin ich beim zweiten Ärmel. Ich brauche bald ein neues Projekt gegen die Corona-Langeweile.

Martina1988

Ich habe gelernt, noch seltener einkaufen zu gehen als schon vorher. Da wir ein Gemüsefach im Kühlschrank haben, bleibt das Gemüse auch zwei Wochen schön knackig. 

 

MaryLou

Vorallem habe ich gelernt zu entschleunigen. Es ist schlimm so "eingesperrt" zu sein (im Sinne von wegfahren und übernachten), aber ich bin irgendwie ruhiger geworden.

Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 23.03.2021 um 08:18 Uhr

hobbykoch

Für mich hat sich diesbezüglich nicht so viel geändert. Ich bin beruflich ziemlich eingedeckt und daher bleibt auch kaum Zeit zum Entschleunigen. Ich habe auch schon vorher regional eingekauft, Brot gebacken, etc.

Gelernt habe ich neues Vokabular (Inzidenz, Vektorimpfstoff, etc.). Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, dass (fast) alle mit einem MNS herumlaufen würden.

Billie-Blue

Ich habe vor allem gelernt, in was für einer angespannten Welt wir leben. Und das alles völlig unbewusst, weil wir es nicht anders kennen.

Aufgefallen ist mir das, weil ich sehr viel weniger mit dem Auto unterwegs bin. Da ist mir bewusst geworden, wie viel Anspannung wegfällt. Beim Autofahren ist man voll konzentriert und daher angespannt dazu noch  Staus und ärgerliche Situationen.

Es ist vieles jetzt normal, was wir uns niemals hätten vorstellen können: Masken in jedem Gesicht, alle Lokale geschlossen, Schulen und Unis geschlossen, das war einfach vollkommen unvorstellbar bis Februar 2020.

 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 23.03.2021 um 10:27 Uhr

Emona

Mir zeigt die Situation wieder einmal wie anfällig die Gesellschaft doch ist. Politiker haben nicht die Macht und auch nicht das Wissen, dass sie immer vorspielen. Man sollte sich nicht auf andere verlassen, man sollte schauen so gut es geht alles selbst zu regeln wo das nur geht. Auf großartige Hilfe braucht man nicht zu hoffen. Wenn einem wer hilft dann sind das Verwandte, Freunde und Bekannte. Ich finde hier kann man sich auf die Menschen schon verlassen. Das zeigt mir halt auch die guten Seiten.

Zuletzt bearbeitet von Emona am 23.03.2021 um 12:08 Uhr

snakeeleven

Für uns hat sich nicht sehr viel geändert. Brot zb. backe ich schon lange selber, Obst und Fleisch kaufe ich schon länger beim "Selbstvermarkter". 

Silviatempelmayr

Ich habe gemerkt das man vieles gar nicht wirklich braucht. Ausser den Lebensmitteln kommt man doch ein Weile über die Runden ohne etwas Neues kaufen zu "müssen"

Paradeis

Wir kochen zu Hause mehr da wir ja nicht ins Restaurant essen gehen kann bzw. ins Kaffeehaus. Verbringen mehr Zeit miteinander, was anfangs an eine gewisse Gewöhnungsphase gebraucht hat. Doch nun genießen wir es und das Homeoffice hat sich auch wunderbar eingespielt.

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