Ich habe meine eigene Meinung, aber ich zwinge sie niemanden auf und belehre auch niemanden. Das erwarte ich auch vom Gegenüber.
Wenn mich jemand um die Meinung fragt, erörtere ich sie. Freilich kann man die Meinung ändern, wenn sich die Sichtweise verändert.
Bei manchen Personen ist eine Diskussion sinnlos, weil sie sich schon so sehr auf eine Schiene festgelegt haben, und sie beim Meinungsaustausch nur Recht bekommen wollen.
Ich habe mich von einer Person stark distanziert, weil es anstrengend ist, wenn jemand immer nur diskutieren möchte. Über die Maskenpflicht, die Coronamaßnahmen etc. Diese Person gibt auch zu, dass man diskutieren "muss". Das nervt gewaltig und so stelle ich mir ein Treffen oder Telefongespräch nicht vor. Wenn man vor dem Treffen schon Bauchweh hat und unrund ist, dann sollte man auf sein Bauchgefühl hören und gewisse Personen meiden.
Mir ist meine Freizeit zu heilig. Ich verbringe lieber Zeit mit Personen, die positive Gedanken haben, die nicht immer nur über alles klagen, immer Grunde frustriert sind und kein Auge mehr fürs Schöne haben. Und dann noch sagen, man sei blöd, weil man nicht sieht, was abgeht!?
In der Arbeit diskutiere ich schon mal, aber das ist niveauvoll und da geht es oft um Verbesserungsvorschläge.
Über die wird ja gerade viel geredet hier im Forum, was mich zu der Frage bringt, wie sie entsteht und wodurch sie sich verändert.
Bei mir ist meine eigene Meinung etwas Wandelbares, sie verändert sich im Austausch mit anderen Menschen und im Nachdenken über konfliktive Themen.
Wie seht Ihr das? Steht Eure Meinung fest, wenn Ihr sie einmal gebildet habt? Was beinflusst Euch?