Forum - Divers

 
Lara1

Biologisch betrachtet haben Säugetiere, zu denen auch der Mensch gehört, nur zwei Geschlechter. Dies stellt auch die Biologie-Professorin und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard deutlich klar. Die Vorstellung, das eigene Geschlecht ändern zu können, sei Quatsch und bloßes Wunschdenken.

Gender- und Trans-Fanatiker haben mittlerweile eine gewisse Dominanz im öffentlichen Raum eingenommen. Dabei ist aus biologischer Sicht alles eigentlich ganz glasklar: Menschen haben – als Säugetiere – grundsätzlich nur zwei biologische Geschlechter, nämlich männlich und weiblich. Natürlich mit einigen sehr seltenen Ausnahmen durch genetische Anomalien. Dies hat auch die Genforscherin und Entwicklungsbiologin Christiane Nüsslein-Volhard in ihrem Interview für die feministische Publikation “EMMA” klargestellt. Nüsslein-Volhard erhielt 1995 den Nobelpreis für ihre Forschungen über die genetische Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung.

 

Maarja

Früher hat man Menschen, die nicht einem Geschlecht zuzuordnen waren, einfach zugeteilt und entsprechend erzogen und gegebenenfalls operiert. Das hat ziemliches Leid verursacht und man muss wirklich froh sein, dass es hier mehr Aufklärung gibt. Dass es offenbar immer noch "Wissenschaftler" gibt, die in dieser Spur denken ist ein Graus. 

Jasmin4you

Da kommt mir auch immer sehr seltsam vor. Bei Fragebögen habe ich oft divers stehn. Hallo? Gehts noch? Ich kann nur Frau oder Mann sein. Irgendwie gibts da keine lange Entscheidung. Wo sind wir nur hin geraten? In welcher Welt leben wir eigentlich.

Maarja

Es gibt tatsächlich Menschen, für die es ein Problem ist. Ich kenne einen Fall bei dem bei der Geburt 1960 uneindeutige Geschlechtsmerkmale da waren. Die Ärzte haben dann dazu geraten, das Kind als Mädchen zu erziehen und das Geschlecht später operativ anzugleichen. Ich würde gerne wissen was aus ihm geworden ist 

sssumsi

Alle die sich eindeutig einem Geschlecht zugehörig fühlen, sollten sich glücklich schätzen. Ich kann mir vorstellen, dass es vorallem in der Pubertät besonders schwierig ist, wenn keine eindeutigen Geschlecktsmerkmale vorhanden sind und man nicht weiß wo man hingehört. In Österrreich gab es in den sechziger Jahren die Schirennläuferin Erika Schinegger, welche später zu Erik wurde, über die man unter anderem folgendes nachlesen kann:

Aufgrund nach innen gewachsener Geschlechtsmerkmale wurde er bei seiner Geburt als Mädchen eingestuft. Erika Schinegger war als Skirennläuferin aktiv und wurde 1966 Weltmeisterin im Abfahrtslauf. Nach einer Geschlechtsüberprüfung beendete Schinegger die Karriere und ließ sich operieren.

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