Wegen einer hochansteckenden Geflügelkran*heit droht in einem großen Masthähnchenbetrieb im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn der Tod von 30.000 Tieren. In dem Betrieb wurde offiziell der Verdacht auf Ausbruch der Newcastle-Kran*heit festgestellt, wie ein Sprecher des Landratsamtes sagte. Die amtliche Bestätigung durch Laborproben lag zunächst aber noch nicht vor.

Die Newcastle-Kran*heit kann große Bestände dahinraffen. Deshalb waren zu Wochenanfang bereits rund 100.000 Legehennen im Landkreis Erding getötet worden. Die Virusinfektion befällt Hühner und Puten, der Erreger ist unter dem Kürzel APMV-1 bekannt. Tritt die Kran*heit auf, ist die Keulung der Tiere in dem betreffenden Betrieb rechtlich vorgeschrieben.

Schlimm, wie wir Menschen mit unseren Mitgeschöpfen umgehen.