Wir haben irgendwann einen Tausender in einem Kuvert mit Geburtstagswünschen gefunden und ihn als Erinnerung aufgehoben.
Forum - Der Schilling wäre 100 Jahre geworden
Ich denke das ist einmal ein Grund zu feiern, noch besser wäre es wenn wir niemals den (T)euro bekommen hätten. Ich trinke heute ein Gläschen Tee auf den Schilling.
Es wird zwar immer seltener, aber bei größeren Ausgaben rechne ich immer noch in Schilling um.
Obwohl man es nicht mehr vergleichen kann, geht es mir auch so und ich sage, was es in Schilling gekostet hätte,
Mit 100 Schilling hatte man eine volle Tasche, bei 100 Euro kann man das nicht mehr sagen.
Zuletzt bearbeitet von moga67 am 20.12.2024 um 13:57 Uhr
Umrechnen war anfangs nötig, um ein Gefühl für den Euro zu bekommen, aber nach 20 Jahren führt das nur zu einer verzerrten Wahrnehmung, da man heute für 100 Schilling auch nicht mehr bekommen würde als für 7 Euro.
Man muss auch bedenken, wie stark die Gehälter und Pensionen seit dem gestiegen sind.
Mittlerweile ist mir der Schilling so fremd wie es damals der Euro zu Beginn war. Wenn ich zum Beispiel lese, dass eine Wohnung damals 1,6 Millionen Schilling gekostet hat, denke ich mir im ersten Moment " teuer", da ich automatisch 1,6 Millionen Euro im Kopf habe. So geht es sicher mittlerweile den meisten.
Ich habe auch noch ein paar Schillinge bei mir rumliegen, die sind damals von den Besuchen in Österreich übrig geblieben.
Manchmal rechne ich noch überschlagsmäßig um.
Ist schon erschreckend, was Kleinigkeiten oft kosten.
Heute würde man für 100 Schilling auch keine volle Tasche mehr bekommen. Inflation gab es auch schon zu Schillingzeiten. Manchmal sogar höher. Die Preise wären auch mit dem Schilling heute ganz anders als vor 20 Jahren. Das wollen einige, die immer noch umrechnen, aber scheinbar nicht wahr haben.
Weg ist weg, ich weine ihm nicht mehr nach 
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Explodierende Preise, Wohlstandsverlust für die breite Bevölkerung und ein Gefühl von Ohnmacht: Die Hyperinflation von 1922 hat die junge österreichische Republik in eine schwere Krise gestürzt. Für einen symbolischen Schnitt sorgte 1925 die neue Währung Schilling, deren rechtliche Grundlage vor genau hundert Jahren gelegt wurde. Gut 70 Jahre war der Schilling das heimische Zahlungsmittel. Noch heute sollen 6,8 Milliarden (rund 500 Mio. Euro) irgendwo in Sofas oder Sparbüchsen versteckt schlummern. https://topos.orf.at/100-jahre-schilling100