Ich finde auch, dass das ein würdiger "Sieger" ist. Ich bin selbst dran vorbei gefahren und habe es in natura gesehen. Noch ist es ja eine Baustelle, aber hier wird der Ausdruck "Schandfleck" verbildlicht.
Forum - Chaletdorf Six Senses in Kür zu größten Bausünden
Ich habe mir die Bilder angesehen, es ist erschreckend. Auch auf Google-Maps kann man die Baustelle sehen, sie ist wie ein eitriges Geschwür in der Landschaft. Für einige wenige Reiche wird die Natur verschandelt.
Hab einen kurzen Blick auf die Homepage geworfen. Wenn du eine Villa möchtest, bist du ab 8.540.000 dabei, Eine Appartement ab 3.180.000 Euro. Geworben wird mit Naturparadies, Nachhaltigkeit, Energieunabhängigkeit etc.
Auch wenn ich die nötige Kohle hätte, würde ich das nicht haben wollen. Wer kauft das? Chinesen, Scheichs, Oligarchen?
Da sieht man wieder , es gibt geldgierig Menschen und die setzen Projekte um, egal zu welchem Preis.
Wer gibt aber da die Baubewilligung und wieso ?!?
In Niederösterreich hat eine Bausünde gewonnen, die noch gar nicht existiert und vielleicht auch nie existieren wird. Finde ich schade, denn damit wird diese "Abstimmung" ein bißchen ins Absurde gebracht.
Es gibt genügend Bausünden in Österreich und auch NÖ, da muß man keine fiktive auswählen
@littlePanda: ich verstehe deine Einwände sehr gut. Aber vielleicht kann das Projekt durch so eine Aktion noch verhindert werden.
Es wäre wünschenswert wenn dann solche Projekte verhindert würden. Denn im Nachhinein zu sagen wie furchtbar diese oder jene Bausünde ist, ist zwar gut, aber besser wäre es, solche Schandflecke zu verhindern. Die Natur die einmal zerstört wurde lässt sich ja nie mehr wieder herstellen. Und den Veranwortlichen die diese Bauvorhaben genehmigen wird auch nichts passieren. Also eig vergebene Liebesmüh
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3267140/
Bei einer Online-Abstimmung von Greenpeace Österreich wurde das Luxus-Chaletdorf „Six Senses“ am Pass Thurn (Pinzgau) zu Salzburgs größter Bausünde gewählt. Über mehrere Wochen langten bei Greenpeace 400 Bauprojekte ein, bewertet von einer Fachjury und mehr als 20.000 TeilnehmerInnen einer Abstimmung.
Für die Luxus-Chalets „Six Senses“ wurden zwei Hektar Wald direkt neben einem Naturschutzgebiet gerodet, so Greenpeace. Wertvolle Naturlandschaft werde für Ferienwohnungen vernichtet, die dann über viele Monate hinweg leer stehen.
Meiner Meinung nach ist das wirklich ein würdiger Sieger.
Diese Millionenteuren Wohnungen sind ja dann sicher nur einige Wochen im Jahr benutzt und dafür wird viel Natur geopfert.
Erst wurde sogar jedem Käufer einer Wohnung ein Gratis-Elektroporsche versprochen.