Jawoll, genauso soll es sein. Wo kommen wir denn da hin wenn einer nicht mal die Bundeshymne singen will, wenn er schon unsere Staatsbürgerschaft kriegt?
Zurück wo er herkommt.
Jawoll, genauso soll es sein. Wo kommen wir denn da hin wenn einer nicht mal die Bundeshymne singen will, wenn er schon unsere Staatsbürgerschaft kriegt?
Zurück wo er herkommt.
Ich kann nicht verstehen warum man die Bundeshymne verweigert. Da ist er dann eh selber schuld.
Da ist der Ukrainer mit seinem Kopf und mit dem Herzen anscheinend noch nicht richtig in seiner neuen Heimat angekommen. Er kann ja die Hymne mal üben - in seiner alten Heimat.
Warum beantragt man die Staatsbürgerschaft wenn man sich nicht mit dem Land identifizieren will? Vielleicht nur aus wirtschaftlichen Gründen?
Der Mann ist Zeuge Jehovas (und hat dies im Vorfeld auch angegeben). Die Zeugen Jehovas würden Regierungen und ihre Staatssymbole "respektieren", heißt es auf der Website der Zeugen Jehovas Österreich, aber man würde sich "nicht aktiv" an solchen Zeremonien beteiligen, "da wir davon überzeugt sind, dass sie nicht mit biblischen Lehren vereinbar sind".
Laut Verfassungsjurist Heinz Mayer könnte die Entscheidung des Landes Niederösterreich, dem Mann die Staatsbürgerschaft zu verweigern, unrechtmäßig sein. Sofern er sich "auf die Religionsfreiheit beruft und auf seine Religion, kann man das jedenfalls nicht zum Anlass nehmen, ihm die Staatsbürgerschaft zu verweigern."
Der Mann ist übrigens zur Zeit staatenlos.
Wobei dann zu prüfen wäre, ob generell irgendeine Staatsbürgerschaft mit den "biblischen Lehren" dieser Glaubensrichtung vereinbar wäre.
Auch ein Zeuge Jehova hat sich an die Bestimmungen, Gesetze und Anforderugen eines Landes zu halten.
Wenn er seine Weigerung bei der Bundeshymne mitzusingen, über den Wunsch der Staatsbürgerschaft stellt, ist das seine Sache und er muss mit den Konsequenzen leben.
Warum er aber dann überhaupt ansucht, ist mir unverständlich!
Wenn er wegen seiner Jehova Zugehörigkeit generell keine Hymne singt, also auch keine aus seinem Heimatland, finde ich das jetzt nicht weiter tragisch. Manch trauen sich gar nicht zu singen, was macht man mit denen?
Sogar der Exkanzler Kurz hat bei einem Besuch in den USA - damals noch als Kanzler - trotz Aufforderung unsere Bundeshymne zu singen abgewunken und wollte sie nicht anstimmen, hat dann den anderen singen lassen und verschämt gelacht und dann den Mund ein bisschen dazu bewegt.
Wichtig ist eine ordnungsgemäße Integration, tadelloses Verhalten und Arbeitswilligkeit.
Soviel ich weiß gelten unsere Gesetze über die einer Religion, das gilt auch für die Zeugen Jehovas. Das muss er eben respektieren
Wollte der Ukrainer nicht ein Österreicher werden?
Dann soll er sich an Österreichs Vorgaben und Gepflogenheiten halten.
Weil er bei der zeremoniellen Verleihung in der Bezirkshauptmannschaft Baden das Mitsingen der Bundeshymne verweigert hat, fällt ein Ukrainer um die österreichische Staatsbürgerschaft um.
Mit einem Beschluss der niederösterreichischen Landesregierung wurde die Verleihung widerrufen.
@noen
Volkommen richtig, Teil 1 der Integration

Zuletzt bearbeitet von Teddypetzi am 12.12.2024 um 12:52 Uhr