Forum - Bundesheer und regionale Lebensmittel

 
Pesu07

In einer heutigen Aussendung des Bundesheeres heißt es, dass verstärkt regionale und saisonale Produkte in der Soldatenverpflegung eingesetzt werden soll. Familienbetriebe würden dadurch gestärkt werden und die Wertschöpfung bleibt in der Region.

Zu jeder Zeit sollte das Normalität sein bzw. zur Normalität werden. Da braucht man keine Betonung durch eine Aussendung – aber Köstinger & Tanner brauchen wohl positive Publicity.

 

Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 10.10.2020 um 18:05 Uhr

moga67

Wär in meinen Augen auch eine Selbstverständlichkeit.
Regionalität, sollte im Hinblick auf die ökologische  Fußabdrücke, viel mehr bei der Vergabe der öffentlichen Aufträgen, gewertet werden.

gpp_marvin

Es war einmal for langer langer langer Zeit, da stand ein Soldat (nicht am Wolga Strand) sondern in der Kueche, genauer gesagt, im Lebensmittellager der Jaegerkueche. Damals (man muss fast schon sagen "Damals unterm Kaiser") hatten wir einen Super Kuechenchef, einen alten Hauptmann der sehr viel von Qualitaet hielt. Aber ich schwelge in Kindheitserinnerungen und komme vom thema ab.

Regional:

ALso kein steirisches Kuerbiskernoel in Wiener oder Voralberger Kasernen servieren?

Saison:

Also keine Paradeiser oder Gurken im Winter weil es ja aus dem Ausland unter enormen Aufwand und Umeltbelastung, von den Menschen "freundlichen" Arbeitsmethoden abgsehn, kommt.
Ich stelle mir vor ein oesterreichischer Otto Normalverbraucher muesste den winter hindurch nur das essen was im sommer gewachsen ist und eingelagert wurde. Das wuerde ich gerne sehn. Wie die Covid-19 Sperre war, die erste, wurde danach auch mit Mord und Totschlag gedroht, damit die Grenzen geoeffnet werden. Denn niergends wo schmeckt das wiener schnitzel (vom Schwein) mit kartoffelsalat besser als an der Costa Blanca.

DIELiz

das Heer hat bei der Soldatenverpflegung aber auch auf die Kosten zu schauen. Ob es immer gelingt?

sehr oft gibt & gab es dazu Ausschreibungen - eben um "unser Geldsackerl" zu schonen

ich kann mir schon SEHR GUT vorstellen, dass es mitunter höherpreisig sein kann, regional, bei kleineren Betrieben zu kaufen

 

HOFFENTLICH heisst es dann nicht vom Rechnungshof:  

ok, ich habt teurer eingekauft - der Steuerzahler wird es schon richten. Schliesslich haben wir mit den Steuergeldern vieler Bürger   ?einige mittelständige Betriebe? gestützt   --- prompt KÖNNTE es wieder Kritik hageln ...

 

IST DOCH GUT - wenn man beim Heer NUN bereit ist regionale Zugeständnisse zu machen. Ist es evt auch mal nett, gute Veränderungen nicht immer mit  JA, ABEEER zu bekriteln?

Hoffentlich ändert sich etwas wenn die heutige Wahl vorbei ist

Pesu07

Es ist eh klar, dass aus den verschiedensten Gründen nicht immer alles BIO und REGIONAL/SAISONAL sein kann. Aber es gibt mittlerweile genügend Beispiele (Krankenhäuse, Kantinen in Großfirmen ...), wo es gut ohne großes Aufheben funktioniert - mit ein paar Zugeständnissen. Und es wurde ja schon öfters diskutiert, die Bundesheerküche gesünder zu gestalten.
Von ein paar Erzählungen weiß ich, dass die Bundesheerküche wirklich nicht gut (alles andere als gesund ) ist! Die Burschen kommen heim und sind fast nicht satt zu kriegen!

Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 11.10.2020 um 07:29 Uhr

Teddypetzi

Das Bundesheer hat schon zu meiner Heereszeit vor 35 Jahren regionale Produkte gekauft, Fleisch, Gemüse Brot, u.s.w. kam alles von den Nachbarorten In meiner Zeit als Bäcker in Wien haben wir auch Jahrelang an 2 Kasernen geliefert, die eine bekam täglich Brot, die andere Mehlspeise für das Soldatenheim also das ist nichts neues, nur Politisches geplapper

AllBlacks

solche ähnliche aussendungen vom bundesheer habe ich schon öfters gelesen, sollte eigentlich eine selbstverständlichkeit sein.

Billie-Blue

 gpp-marvin, gebe dir völlig recht, vor allem was die Grenzöffnungen betrifft.

snakeeleven

Das ist nichts neues, aber die ehemaligen Bauernbund-Funktionärinnen Elisabeth Köstinger und Klaudia Tanner  brauchen wohl unbedingt positive Schlagzeilen. 

moga67

gpp_marvin  - es heißt ja nicht NUR!
Sondern oft werden z.B  Lebensmittel von weiß Gott wo hergeholt und im Umfeld wächst genau das Gleiche.
Ich für mich achte auch in der Jahreszeit in der bei uns eher Ruhephase ist darauf was ich kaufe. Ich brauche weder Erdbeeren, Tomaten, Gurken... im Winter (um dann weil eh geschmacklos, im Müll zu laden)

aber natürlich liegen auch mal Banane,... im Einkaufskorb.

In OÖ wurde für eine Schule/Hort, das Essen aus Deutschland importiert,(ab in die Mikrowelle und fertig) da diese Firma die Ausschreibung gewonnen hat - die Qualität spielte da weniger eine Rolle als der Preis!!!! 


PS: Ich würde in
Costa Blanca kein Wiener Schnitzerl essen, da gibts auch genug heimische Spezialitäten!

  • 1
  • 2