Das ist die Vollkasko-Mentalität der Menschen. Keine Eigenverantwortung übernehmen, wenn es nicht mehr geht ruft man die Rettung. Ein Umdenken wird es dann erfolgen wenn die Einsätze von den Betroffenen selbst bezahlt werden müssen und keine Versicherung zahlt. Mangelhafte Ausrüstung, bei Schlechtwetter starten und auch keine Bergerfahrung haben – das ist in meinen Augen eine grobe Fahrlässigkeit.
Ich sage nichts dagegen, wenn ein Bergsteiger oder erfahrener Wanderer durch einen Unfall in Bergnot kommt.
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3267896/
Salzburgs Bergretter müssen in der Hochsaison nun landesweit pro Tag 15 bis 20 Mal ausrücken, um Bergsportler und Wanderer zu bergen. Viele seien schlecht ausgerüstet, sagt Maria Riedler, Sprecherin der Einsatzkräfte und Suchhundeführerin.
Als Beispiel für mangelhafte Vorbereitung nennt Riedler eine erschöpfte Touristin aus Deutschland, die kürzlich vom Hochkönig gerettet werden musste. Die Frau sei schlecht ausgerüstet gewesen, habe nur leichte Turnschuhe getragen und zu wenig warme Kleidung im Rucksack gehabt.
Im Hochgebirge könne es auch im Sommer in kürzester Zeit sehr kalt werden, betont die Sprecherin der Salzburger Bergrettung. Die Einsatzkräfte appellieren an Gäste und Einheimische, vor alpinen Unternehmungen sollten penible Tourenplanungen durchgeführt werden – unter Einbeziehung der Wetterentwicklung.
Eine ordentliche Planung wäre ganz wichtig.
Aber viele sind der Meinung, wenn es nicht mehr geht wird halt der Hubschrauber gerufen.
Die Kosten dafür will dann niemand übernehmen.