Forum - Absurder Weltrekord

 
Katerchen

Ein vierjähriges Mädchen (Zara) ist der jüngste Mensch beziehungsweise Mädchen, wo das Basislager am Mount Everest erreicht hat. Es ist mit den siebenjährigen Bruder und dem Vater jetzt im Winter rund 270 Kilometer bei minus 20 Grad zu Fuß unterwegs gewesen.

Der Vater erklärte gegenüber einem tschechischen Nachrichtenportal, dass im Basislager die Temperatur zwischen minus 20 und minus 25 Grad schwankte. Die Herbergen, in denen sie übernachteten, waren nicht beheizt. Daher schliefen sie teilweise bei minus 11 Grad. "Wir haben die Sauerstoffsättigung im Blut ständig überwacht und versucht, uns so langsam wie möglich zu akklimatisieren", erklärte der Vater der Vierjährigen.

Eigentlich hat Zara die tschechische und kanadische Staatsbürgerschaft, lebt aber mit ihrer Familie in Malaysia.

Dank ihrer guten körperlichen Verfassung hätte Zara einige Besteiger überholt, heißt es in dem Instagram-Post. Bei ihrer Erziehung sollen ihre Eltern auf die Methoden der Ureinwohner zurückgreifen. Im vergangenen Jahr soll sie mehr als 2200 Kilometer im malaysischen Dschungel zurückgelegt haben.

Vier Jahre, ein armes Kind! Andere Kinder spielen im Sandkasten oder machen andere Spiele mit Gleichaltrigen. Sie ist das Opfer eines überehrgeizigen Vaters.

Bei uns wäre das eine Frage des Jugendamtes/Vormundschaftsgerichts und die Folge ist der Entzug des Sorgerechts.

hobbykoch

Ich finde es auch völlig daneben, ein vierjähriges Kind zu solchen Expeditionen mitzunehmen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob es rein aus einem übersteigerten Ehrgeiz heraus passiert oder auch aus Egoismus. Die Eltern wollen diese Tour jetzt machen, egal wie die Familienumstände gerade sind.

Silviatempelmayr

Soetwas sollte gar nicht für einen Weltrekord zugelassen werden. Seine Kinder so einer Gefahr aussetzen ist unverantwortlich.

MaryLou

Auch der siebenjährige Bruder der kleinen Weltrekordlerin sollte hier nicht in Vergessenheit geraten. Der Kleine hatte bestimmt auch nichts zu lachen und ist genauso arm.

Oder auch nicht arm, vielleicht sind die Kinder aber trotzdem glücklicher als viele andere. 

Maarja

Dem Vater sollte das Sorgerecht für die Kinder zumindest teilweise entzogen werden. Eine Anzeige sollte er eigentlich auch bekommen. Ich finde auch, dass so etwas nicht ins Buch der Rekorde sollte.