Forum - 95 Prozent der Spielsachen sind unsicher

 
jowi59

gefunden auf meinbezirk.at

Drittstaatenplattformen wie Temu oder Shein überschwemmen den österreichischen Markt mit zollfreien Billigprodukten, oft unter Umgehung europäischer Standards. Diese bieten Produkte zu Preisen unter fünf Euro an – versandt direkt an europäische Endkonsumenten, oft ohne korrekte Deklaration und ohne Abgaben. Heimische Betriebe haben dagegen hohe Auflagen zu erfüllen.

Der Trick: Die noch gültige Zollfreigrenze von 150 Euro, die es erlaubt, Kleinsendungen abgabenfrei in den Binnenmarkt zu bringen. Laut Handelsverband kamen 2024 rund 4,6 Milliarden solcher Pakete in die EU – allein in Österreich waren es über 100 Millionen Sendungen. Nur etwa 1 Prozent wird kontrolliert. Laut EU-Spielzeugverband sind 95 Prozent der auf Temu gekauften Spielzeuge unsicher.

Wird Zeit, dass da ordentlich kontrolliert wird.

Katerchen

Dass Temu und Shein nur absoluten Müll anbieten ist bekannt. Da kann nur der Verbraucher etwas ändern indem er den Mist nicht kauft. Dann kommt auch nichts mehr zu uns rein.

hobbykoch

Ich finde auch, dass man da ein gewisses Maß an Eigenverantwortung beim Konsumenten voraussetzen kann. Bei diesen Preisen muss man davon ausgehen, dass die Qualität minderwertig ist.

Die Ressourcen für Kontrollen sollen lieber für höherpreisige Produkte eingesetzt werden, damit der Konsument sich sicher sein kann, dass da die Qualität und die Standards passen.

Lara1

Wo gibt es Spielsachen, die nicht aus China kommen? Wenn ich mich in den Geschäften umsehe, steht überall "made in china". 

moga67

Da der Konsumenten die Letztentscheidung hat, muss er zum Umdenken gebracht werden.
Eigentlich darf man sich bei einem Kaufpreis von wenigen Euro´s nicht wundern, wenn dann die Qualität minderwertig ist.